4. May. 09, 16:26
--BI.—13.1.09.-14.30-
Stephen holt mich mit seinem Dienstwagen vom Bettenhaus ab ( B 6, Zimmer 11 ) und um 15:00 Uhr bin ich wieder zuhause.
---31.12.08. Um 1:00 Uhr morgens am Silvestertag (also mitten in der Nacht) wachte ich auf mit dollen Bauchschmerzen. Meine WGler waren alle noch im Weihnachtsurlaub und ich war allein im Haus. Ich musste an die die dritte Weihnachts-Nacht vor 10 Jahren denken, als ich mit (vielleicht noch stärkeren) Bauchschmerzen mit einem Sanka in die Universitätsklinik gefahren wurde, wo man einen Sigmadarm-Durchbruch feststellte, der sofort operiert wurde ( 50 Jahre früher konnte man eine solche Operation noch gar nicht durchführen, d.h. es wäre mein Todesurteil gewesen).
-- Also -in a weng Panik- rief ich die 112 an und eine Viertelstunde später stand ein Sanka vor meinem Haus. Ein älterer Sanitäter und seine etwas jüngere Fahrerin kamen in mein hell erleuchtetes Zimmer. Der Sanitäter tastete meinen Bauch ab und sie holten eine Trage, um mich in ihren Wagen zu schieben und in die Klinik zu fahren. Vorher zogen sie mir noch eine warme Jacke und eine dicke Trainingshose und warme Hausschuhe an, holten auch einen dicken Schal und Wollmütze aus dem Schrank, denn draußen waren minus 10° Celsius, und fuhren mit mir los. Um 2:30 Uhr war ich in der Notaufnahme der Chirurgie und wurde sofort ärztlich untersucht einschließlich Röntgen-Aufnahme und Ultraschall. Dabei stellte man fest, dass kein Darmdurchbruch vorlag. Also wurde ich als stationärer Patient zur weiteren Untersuchung im Bettenhaus (B6 Zi2) aufgenommen. Am nächsten Morgen ordnete der Klinikleiter Prof. Klein eine C.T. (Computertomographie) an, die um 16:00 Uhr durchgeführt wurde. Dabei wurde festgestellt, dass ein Stück Dünndarm neben der Stelle, wo mir vor 50 Jahren der Blinddarm entfernt wurde, ganz verwachsen und zugewachsen war, so dass es sich um eine Dünndarm-Verstopfung handelte. Sofort wurde eine Notfall-OP(Operation) angeordnet, die am Morgen des 2. Januar stattfand und von Oberarzt Dr. Müller durchgeführt wurde. Narkose und OP verliefen ohne Komplikationen und gegen 10:00 Uhr wachte ich auf der Intensivstation wieder auf mit dem Jubelruf : zum sehen geboren, zum schauen bestellt, von oben drauf gucken, so gefällt mir die Welt.- Eigentlich sollte ich nach der OP auf eine so genannte Aufwach-Station kommen, aber die war über die Feiertage geschlossen. So wurde ich nach zwei Tagen noch auf eine andere Zwischenstation verlegt, ehe ich am Freitag dem 9.1, wieder auf die B6 kam, aber diesmal auf Zimmer 11 am anderen Ende der Ganges. Bei der Visite am Samstag Vormittag fragte ich Dr. Pörtsch, einen der beiden Stationsärzte die sich bei der ärztlichen Betreuung ablösen, wann ich nachhause entlassen würde. Er antwortete, dass das eventuell schon Anfang der nächsten Woche der Fall sein könnte, wenn Verdauung und Stuhlgang funktionieren. Am Montag morgen war sein Kollege Dr. Born bei der Visite und sagte mir, dass man bezüglich meiner Entlassung noch keinen Termin nennen könne. Da ich mich als bettlägeriger Patient wie ein Gefangener fühlte, obwohl ich einen kleinen Gehwagen zur Verfügung hatte und damit jederzeit durch den Flur laufen konnte. Aber leider war es im Zimmer und auch auf dem großen Gang recht kühl und zugig und ich hatte leider keine warme Un nun terwäsche dabei und mir schon eine leichte Blasen-Erkältung geholt. So bat ich, dass ich meinen Sohn anrufen könnte, damit er mich in seinen Pkw noch nachmittags nachhause fahren könnte und ich einer Entlassung auf eigene Gefahr auch unterschreiben würde. Eine Stunde später sagte mir eine Schwester, dass meine 30 Klammern gleich gezogen würden, wie das nach 10 Tagen auch vorgesehen war, der Blasen-Schlauch gezogen und der Halsvenenkatheter entfernt und ich am nächsten Tag ordnungsgemäß entlassen würde Und nachhause fahren könnte. Natürlich war ich damit völlig einverstanden.---- 20.1.09.-16 Uhr 30- Eben hat mir der Klinikleiter Prof. Klein telefonisch bestätigt, dass das hernia net (Leistenbruch-Netz) aus hauchdünnen Kunststoffäden, auf der C.T. gut zu erkennen war, und es weiterhin unbeschädigt im Bindegewebe meiner Bauchdecke voll funktionsfähig ist. Es war vor knapp 10 Jahren (kurz vor Ostern 1999) dort eingesetzt worden, nachdem mein künstlicher Darmausgang, von Dr. Ott bei der Sigmadarm-OP kurz nach Weihnachten 1998 angelegt, wieder dem normalen Ausgang angeschlossen wurde.---
Mi. 21.1.09. 17:30 Uhr.- Eben hat mich mein Vetter Gunter aus Berlin angerufen und wir haben eine halben Stunde gequatscht. Über Weihnachten und Neujahr war er mit Frau und Tochter auf ihr "Rittergut" in Michale an der Weichsel gegenüber von Graudenz (Grudziasz).
mit seinem Auto gefahren. Die Tochter Anna hatte im Alter von sieben Jahren einen Leistenbruch und bei der Operation wurde ihr auch ein hernia net in die Bauchdecke eingenäht. Sie ist jetzt 16 und hat bis heute keinerlei Beschwerden mit dem hernia net.-
---31.12.08. Um 1:00 Uhr morgens am Silvestertag (also mitten in der Nacht) wachte ich auf mit dollen Bauchschmerzen. Meine WGler waren alle noch im Weihnachtsurlaub und ich war allein im Haus. Ich musste an die die dritte Weihnachts-Nacht vor 10 Jahren denken, als ich mit (vielleicht noch stärkeren) Bauchschmerzen mit einem Sanka in die Universitätsklinik gefahren wurde, wo man einen Sigmadarm-Durchbruch feststellte, der sofort operiert wurde ( 50 Jahre früher konnte man eine solche Operation noch gar nicht durchführen, d.h. es wäre mein Todesurteil gewesen).
-- Also -in a weng Panik- rief ich die 112 an und eine Viertelstunde später stand ein Sanka vor meinem Haus. Ein älterer Sanitäter und seine etwas jüngere Fahrerin kamen in mein hell erleuchtetes Zimmer. Der Sanitäter tastete meinen Bauch ab und sie holten eine Trage, um mich in ihren Wagen zu schieben und in die Klinik zu fahren. Vorher zogen sie mir noch eine warme Jacke und eine dicke Trainingshose und warme Hausschuhe an, holten auch einen dicken Schal und Wollmütze aus dem Schrank, denn draußen waren minus 10° Celsius, und fuhren mit mir los. Um 2:30 Uhr war ich in der Notaufnahme der Chirurgie und wurde sofort ärztlich untersucht einschließlich Röntgen-Aufnahme und Ultraschall. Dabei stellte man fest, dass kein Darmdurchbruch vorlag. Also wurde ich als stationärer Patient zur weiteren Untersuchung im Bettenhaus (B6 Zi2) aufgenommen. Am nächsten Morgen ordnete der Klinikleiter Prof. Klein eine C.T. (Computertomographie) an, die um 16:00 Uhr durchgeführt wurde. Dabei wurde festgestellt, dass ein Stück Dünndarm neben der Stelle, wo mir vor 50 Jahren der Blinddarm entfernt wurde, ganz verwachsen und zugewachsen war, so dass es sich um eine Dünndarm-Verstopfung handelte. Sofort wurde eine Notfall-OP(Operation) angeordnet, die am Morgen des 2. Januar stattfand und von Oberarzt Dr. Müller durchgeführt wurde. Narkose und OP verliefen ohne Komplikationen und gegen 10:00 Uhr wachte ich auf der Intensivstation wieder auf mit dem Jubelruf : zum sehen geboren, zum schauen bestellt, von oben drauf gucken, so gefällt mir die Welt.- Eigentlich sollte ich nach der OP auf eine so genannte Aufwach-Station kommen, aber die war über die Feiertage geschlossen. So wurde ich nach zwei Tagen noch auf eine andere Zwischenstation verlegt, ehe ich am Freitag dem 9.1, wieder auf die B6 kam, aber diesmal auf Zimmer 11 am anderen Ende der Ganges. Bei der Visite am Samstag Vormittag fragte ich Dr. Pörtsch, einen der beiden Stationsärzte die sich bei der ärztlichen Betreuung ablösen, wann ich nachhause entlassen würde. Er antwortete, dass das eventuell schon Anfang der nächsten Woche der Fall sein könnte, wenn Verdauung und Stuhlgang funktionieren. Am Montag morgen war sein Kollege Dr. Born bei der Visite und sagte mir, dass man bezüglich meiner Entlassung noch keinen Termin nennen könne. Da ich mich als bettlägeriger Patient wie ein Gefangener fühlte, obwohl ich einen kleinen Gehwagen zur Verfügung hatte und damit jederzeit durch den Flur laufen konnte. Aber leider war es im Zimmer und auch auf dem großen Gang recht kühl und zugig und ich hatte leider keine warme Un nun terwäsche dabei und mir schon eine leichte Blasen-Erkältung geholt. So bat ich, dass ich meinen Sohn anrufen könnte, damit er mich in seinen Pkw noch nachmittags nachhause fahren könnte und ich einer Entlassung auf eigene Gefahr auch unterschreiben würde. Eine Stunde später sagte mir eine Schwester, dass meine 30 Klammern gleich gezogen würden, wie das nach 10 Tagen auch vorgesehen war, der Blasen-Schlauch gezogen und der Halsvenenkatheter entfernt und ich am nächsten Tag ordnungsgemäß entlassen würde Und nachhause fahren könnte. Natürlich war ich damit völlig einverstanden.---- 20.1.09.-16 Uhr 30- Eben hat mir der Klinikleiter Prof. Klein telefonisch bestätigt, dass das hernia net (Leistenbruch-Netz) aus hauchdünnen Kunststoffäden, auf der C.T. gut zu erkennen war, und es weiterhin unbeschädigt im Bindegewebe meiner Bauchdecke voll funktionsfähig ist. Es war vor knapp 10 Jahren (kurz vor Ostern 1999) dort eingesetzt worden, nachdem mein künstlicher Darmausgang, von Dr. Ott bei der Sigmadarm-OP kurz nach Weihnachten 1998 angelegt, wieder dem normalen Ausgang angeschlossen wurde.---
Mi. 21.1.09. 17:30 Uhr.- Eben hat mich mein Vetter Gunter aus Berlin angerufen und wir haben eine halben Stunde gequatscht. Über Weihnachten und Neujahr war er mit Frau und Tochter auf ihr "Rittergut" in Michale an der Weichsel gegenüber von Graudenz (Grudziasz).
mit seinem Auto gefahren. Die Tochter Anna hatte im Alter von sieben Jahren einen Leistenbruch und bei der Operation wurde ihr auch ein hernia net in die Bauchdecke eingenäht. Sie ist jetzt 16 und hat bis heute keinerlei Beschwerden mit dem hernia net.-