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paradies-ade

--BI.—13.1.09.-14.30-

Stephen holt mich mit seinem Dienstwagen vom Bettenhaus ab ( B 6, Zimmer 11 ) und um 15:00 Uhr bin ich wieder zuhause.
---31.12.08. Um 1:00 Uhr morgens am Silvestertag (also mitten in der Nacht) wachte ich auf mit dollen Bauchschmerzen. Meine WGler waren alle noch im Weihnachtsurlaub und ich war allein im Haus. Ich musste an die die dritte Weihnachts-Nacht vor 10 Jahren denken, als ich mit (vielleicht noch stärkeren) Bauchschmerzen mit einem Sanka in die Universitätsklinik gefahren wurde, wo man einen Sigmadarm-Durchbruch feststellte, der sofort operiert wurde ( 50 Jahre früher konnte man eine solche Operation noch gar nicht durchführen, d.h. es wäre mein Todesurteil gewesen).
-- Also -in a weng Panik- rief ich die 112 an und eine Viertelstunde später stand ein Sanka vor meinem Haus. Ein älterer Sanitäter und seine etwas jüngere Fahrerin kamen in mein hell erleuchtetes Zimmer. Der Sanitäter tastete meinen Bauch ab und sie holten eine Trage, um mich in ihren Wagen zu schieben und in die Klinik zu fahren. Vorher zogen sie mir noch eine warme Jacke und eine dicke Trainingshose und warme Hausschuhe an, holten auch einen dicken Schal und Wollmütze aus dem Schrank, denn draußen waren minus 10° Celsius, und fuhren mit mir los. Um 2:30 Uhr war ich in der Notaufnahme der Chirurgie und wurde sofort ärztlich untersucht einschließlich Röntgen-Aufnahme und Ultraschall. Dabei stellte man fest, dass kein Darmdurchbruch vorlag. Also wurde ich als stationärer Patient zur weiteren Untersuchung im Bettenhaus (B6 Zi2) aufgenommen. Am nächsten Morgen ordnete der Klinikleiter Prof. Klein eine C.T. (Computertomographie) an, die um 16:00 Uhr durchgeführt wurde. Dabei wurde festgestellt, dass ein Stück Dünndarm neben der Stelle, wo mir vor 50 Jahren der Blinddarm entfernt wurde, ganz verwachsen und zugewachsen war, so dass es sich um eine Dünndarm-Verstopfung handelte. Sofort wurde eine Notfall-OP(Operation) angeordnet, die am Morgen des 2. Januar stattfand und von Oberarzt Dr. Müller durchgeführt wurde. Narkose und OP verliefen ohne Komplikationen und gegen 10:00 Uhr wachte ich auf der Intensivstation wieder auf mit dem Jubelruf : zum sehen geboren, zum schauen bestellt, von oben drauf gucken, so gefällt mir die Welt.- Eigentlich sollte ich nach der OP auf eine so genannte Aufwach-Station kommen, aber die war über die Feiertage geschlossen. So wurde ich nach zwei Tagen noch auf eine andere Zwischenstation verlegt, ehe ich am Freitag dem 9.1, wieder auf die B6 kam, aber diesmal auf Zimmer 11 am anderen Ende der Ganges. Bei der Visite am Samstag Vormittag fragte ich Dr. Pörtsch, einen der beiden Stationsärzte die sich bei der ärztlichen Betreuung ablösen, wann ich nachhause entlassen würde. Er antwortete, dass das eventuell schon Anfang der nächsten Woche der Fall sein könnte, wenn Verdauung und Stuhlgang funktionieren. Am Montag morgen war sein Kollege Dr. Born bei der Visite und sagte mir, dass man bezüglich meiner Entlassung noch keinen Termin nennen könne. Da ich mich als bettlägeriger Patient wie ein Gefangener fühlte, obwohl ich einen kleinen Gehwagen zur Verfügung hatte und damit jederzeit durch den Flur laufen konnte. Aber leider war es im Zimmer und auch auf dem großen Gang recht kühl und zugig und ich hatte leider keine warme Un nun terwäsche dabei und mir schon eine leichte Blasen-Erkältung geholt. So bat ich, dass ich meinen Sohn anrufen könnte, damit er mich in seinen Pkw noch nachmittags nachhause fahren könnte und ich einer Entlassung auf eigene Gefahr auch unterschreiben würde. Eine Stunde später sagte mir eine Schwester, dass meine 30 Klammern gleich gezogen würden, wie das nach 10 Tagen auch vorgesehen war, der Blasen-Schlauch gezogen und der Halsvenenkatheter entfernt und ich am nächsten Tag ordnungsgemäß entlassen würde Und nachhause fahren könnte. Natürlich war ich damit völlig einverstanden.---- 20.1.09.-16 Uhr 30- Eben hat mir der Klinikleiter Prof. Klein telefonisch bestätigt, dass das hernia net (Leistenbruch-Netz) aus hauchdünnen Kunststoffäden, auf der C.T. gut zu erkennen war, und es weiterhin unbeschädigt im Bindegewebe meiner Bauchdecke voll funktionsfähig ist. Es war vor knapp 10 Jahren (kurz vor Ostern 1999) dort eingesetzt worden, nachdem mein künstlicher Darmausgang, von Dr. Ott bei der Sigmadarm-OP kurz nach Weihnachten 1998 angelegt, wieder dem normalen Ausgang angeschlossen wurde.---
Mi. 21.1.09. 17:30 Uhr.- Eben hat mich mein Vetter Gunter aus Berlin angerufen und wir haben eine halben Stunde gequatscht. Über Weihnachten und Neujahr war er mit Frau und Tochter auf ihr "Rittergut" in Michale an der Weichsel gegenüber von Graudenz (Grudziasz).
mit seinem Auto gefahren. Die Tochter Anna hatte im Alter von sieben Jahren einen Leistenbruch und bei der Operation wurde ihr auch ein hernia net in die Bauchdecke eingenäht. Sie ist jetzt 16 und hat bis heute keinerlei Beschwerden mit dem hernia net.-

gk_stream-of-consciousness

Der Gründer des Islam Mohammed hat -
anders als die katholischen Mönche kurze Zeit vor ihm-,
nie Allah (Gott) als menschliches Ebenbild gesehen oder umgekehrt, sondern sich selber nur als Knecht Gottes - ebenso wie alle Menschen. ---


In USA kann die staatliche Subventionierung einzelner Industriezweige (Kraftfahrzeuge, Schuhe, Bekleidung u.a.) noch Arbeitsplätze erhalten, beziehungsweise neu schaffen, in Deutschland dürfte diese Maßnahme letztlich eher nachteilig sein.---


1.12. 08.- Spiegel Nr. 48, S. 184.- "Fremde Soldaten".- Leider ist uns Deutschen der Gemeinschaftssinn abhanden gekommen.
Die Väter des Grundgesetzes haben keinmal das Wort Volksgemeinschaft erwähnt, vielleicht, weil es in der Hitler-Zeit zu oft uns indoktriniert wurde.
Dafür ist heute vielen jungen Menschen die "Karriere" (egoistisches Profitdenken?) Lebensziel.
Das Familienleben wurde mit der rasch wachsenden Mobilität unseres (Wirtschafts-) Lebens immer mehr auseinander gerissen und auch die Gründung einer großen Familie erschwert (Für Normalverdiener sind 3 Kinder gerade noch erschwinglich). Aber gerade in der Familie erfahren junge Menschen den Gemeinschaftssinn. Und der Schlüssel zur Familiengründung sind Frauen, die Mütter werden wollen. Auch wir Menschen sind nur in einer Gemeinschaft, nicht als Einsiedler überlebensfähig.- Unsere Wellness-Gesellschaft in Deutschland hat kinderlose Lebenspartner und Ein- (bis Zwei-) Kinderfamilien üblich gemacht, ohne dass sie vom Staat -wie in China- befohlen werden musste.---
Um unser Volk nicht aussterben zu lassen, müsste jede Frau (statistisch berechnet) 2,1 Kinder bekommen, d. h. jede Familie mindestens drei Kinder haben. (Vielleicht kann uns die Elektro- Mobilität mit geringeren Reichweiten und Geschwindigkeiten dazu verhelfen-(ohne Befehl der Obrigkeit.).--- Humor ist das Salz des Lebens.--
Aber leider ist die deutsche Volksgemeinschaft, die zu NS-Zeiten noch so propagandistisch von oben verordnet und in Kriegs-Panik geblüht hat, nun scheinbar ganz verschwunden.
Unser Gemeinschaftssinn ist in der kapitalistischen Demokratie verdorrt.
Und vielleicht bringt uns der langsame Abschied vom Erdölparadies, zunächst mit Elektroautos, wieder zu einem weniger hektischen und mobilen Lebensstil, um Zeit für das Glück einer Familie mit mehreren Kindern zu finden, und damit auch neuen Gemeinschaftssinn. Der Anreiz dazu wird von der Bundesregierung schon gegeben. Dann brauchte uns auch um das Aussterben des deutschen Volkes nicht mehr bange zu sein.---------- Aber wir alle werden mit geringerem Realeinkommen auskommen müssen ! ---

Spiegel Nr. 49 , S. 37 "Ich gehorche der Vernunft". Glücklicherweise scheint unser Finanzminister mehr wirtschaftliches und finanzielles Wissen und Erfahrung zu haben als die Spiegelredakteure.

S. 89. "Verschlossene Werkstore".- Auch für China endet das Wachstumsparadies, das vor allem auf dem Export preiswerter Konsumgüter, produziert mit billiger Arbeitskraft, beruht.-
Ebenso werden soziale Probleme in dem Riesenland, wo die Schere zwischen Arm und Reich noch rasanter gewachsen ist als bei uns, immer kritischer, auch Umweltschäden, die zum Teil durch Naturkatastrophen, vor allem aber durch viele veraltete Industrieanlagen geschaffen werden.---

Die Saudis sind durch die globale Rezession sehr beunruhigt, da ihr Land weltweit vernetzt ist, und auch sie selber in der Rezession dadurch Nachteile haben.
Deshalb versuchen sie nun, durch höhere Ölproduktion den Barrel-Preis unter 50 $ zu halten, um die Konjunktur in den befreundeten Ölverbraucher-Ländern und auch weltweit zu beleben.
Zugleich stören sie damit die schärfsten Gegner der Wahhabiten, die Mullahs im Iran, und andere (kommunistische) ölproduzierende Länder wie Venezuela und Russland, das nun aber eine Gas-Opec bilden will.-
Auch die riesige künstliche Insel "Die Palme" vor Dubai mit dem Mammuthotel Atlantis, wo am vergangenen Wochenende die dreitägige Öffnungsgala mit riesigem Feuerwerk stattfand, braucht globale Konjunktur. Über 1500 luxuriöse Villen, jede mit eigenem Badestrand, sind schon fertig gestellt und größtenteils auch verkauft, 50 Hotels und viele andere Unterhaltungs-Anlagen sind geplant und außerdem noch vier weitere ähnliche Ferien-Inseln vor der Küste Dubais.
All das ist nur rentabel bei florierender Weltkonjunktur. Dadurch werden die riesigen Ölfelder am persischen Golf aber schneller abnehmen und der Barrelpreis wird dann wieder steigen. (Unser Stundenlohn steigt oder fällt umgekehrt zum Barrelpreis.) ---

Im vergangenen Jahrhundert haben wir hocheffiziente Verbrennungsmotoren gebaut, mit deren Hilfe vor allem die Wertschöpfung einer menschlichen Arbeitsstunde stark gewachsen ist, was den nie gekannten Reichtum in vielen Teilen der Erde erst ermöglichte. Doch nur mit Erdöl können diese Motoren betrieben werden. Auch unser Wohlstand (Lebensstandard) in Deutschland ist daher von billiger und reichlicher Ölversorgung abhängig.
Wir werden unseren Lebensstandard einschränken und sparen müssen, denn ursächlich ist die Öl- Verknappung und -Verteuerung der Grund für die globale Wirtschaftskrise.
Das lange anhaltende, nur durch kleine Ölkrisen unterbrochene Wirtschaftswachstum machte alle Geschäftsleute in ihrem Profitdenken so euphorisch, dass sie auch die Grenzen des natürlichen Wirtschaftswachstums übersahen und für die Finanzwirtschaft Spielgeld (Derivate etc.) erfanden, mit dem sie an der Börse ungehindert von nationalen Finanzministern ihren (Fantasie-) Reichtum vermehren konnten und weiter ein Wirtschaftswachstum nach dem Muster der Potemkinschen Dörfer proklamierten (Spiegel: es ist erfolgversprechender, im Spielcasino auf Rot oder Schwarz zu setzen, als an der Börse mit Aktien zu spekulieren). Und viele "Wirtschaftsweise" glaubten das.-

Solange die Saudis den Ölpreis niedrig und dadurch den Euro/Dollarkurs stabil halten, profitiert auch die deutsche Exportindustrie davon. Aber umso schneller wird auch der Ölreichtum in der Golfregion abnehmen und die Menschheit-wenn auch sehr langsam-zu dem Lebensstandard wie vor einigen Jahrhunderten zurückkehren müssen, wenn das Paradies der fossilen Energiereserven zu Ende geht.
- Wie und wann das geschieht , weiß nur mein Gott. Aber da er kein Mensch ist, und weder lesen, schreiben, noch zu uns reden bzw. mit uns kommunizieren kann, werden wir nie die Zukunft voraussagen können.
Auch unsere Klimavoraussagen sind reine Spekulation. Allerdings kann man annehmen, wenn erst alle fossilen Energiereserven verfeuert sind, dass dann auch der CO2-Ausstoß wieder abnimmt.---


Auch China wird durch einen niedrigen Ölpreis angeregt, seine Yuan-Bindung an den Dollar aufrechtzuerhalten. Da auch alle Ölscheichs ihre großen Dollarguthaben nicht umtauschen werden, kann man in USA mit zinslosem Globalkredit weiter Greenbacks drucken. - Und zum Schutz ihrer Öl-Anlagen sind die Saudis nach wie vor von der US-Militärmacht abhängig (die stille Zusammenarbeit der beiden Staaten) .---

Memo: Dekadenz.-Deutsche Sprichwörter.-

Christkind (kleiner goldener Engel). Ab Mitte des 16. Jahrhunderts war es in evangelischen Familien am Heiligabend in Deutschland Geschenkbringer an Stelle vom Nikolaus (Weihnachtsmann). Für mich war das Christkind ein wunderbarer kleiner Engel, ein kindlicher Bote Gottes.--- Mystik : Engel = Boten Gottes (griechisch), fünftes Jahrhundert.

gk.gone west

Spiegel Nr. 42/08. S. 158. Serengeti in Montana.--- USA, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Doch nun ist das Ende erreicht, bye bye paradise.-
Im Jahr 1800 hat Napoleon Louisiana, das ursprünglich von den Franzosen kolonisierte Gebiet am unteren Mississippi von den Spaniern, die von Mexiko aus eher am Pazifik entlang nach Kalifornien vordrangen, zurückerworben, um es drei Jahre später an die Vereinigten Staaten zu verkaufen, da er Geld für seine Kriege in Europa brauchte. Die Grenzen im Westen Nordamerikas waren damals noch nicht festgelegt und mit dem Erwerb Louisianas stand der weite Nordwesten den schnell Zugreifenden offen.
Zwei Hauptleute des amerikanischen Militärs starteten 1804 die nach ihnen benannte Lewis-and-Clark-Expedition vom Mississippi zum Pazifik.
Über 6000 km wurden mit anderen Freiwilligen und ihren Familien in dem berühmten Pferdewagenzug zurückgelegt und das Gebiet des Missouri, des Yellowstone und des Columbia Flusses bis zum Pazifik erkundet und wertvolle Beobachtungen über Geographie, Fauna, Flora und Einwohner des Gebietes gesammelt.
Die Kunde von der Lewis-and-Clark-Expedition und dem wilden Westen begeisterte viele junge Leute aus Siedler Familien in den Oststaaten und mit Pferd und Wagen verwirklichten sie das Motto "Go West".
Das gesamte Gebiet im Nordwesten, viel größer als die bisherigen Oststaaten, wurde zum Staatsbesitz erklärt, es war von wenigen Indianerstämmen nur dünn besiedelt. Die neuen Siedler bekamen Ackerland kostenlos zugeteilt. Die Wälder, eingeteilt in Quadratmeilen, wurden den Eisenbahngesellschaften für den Bau neuer Bahnlinien in den weiten Westen übereignet.—
Vor gut 200 Jahren begann mit der Nutzung der Steinkohle in Europa, zuerst in England, das Industriezeitalter.
Das Paradies der fossilen irdischen Energievorräte war eröffnet.
Vor gut 100 Jahren begann dann das Erdölparadies, oft verbunden mit Erdgas-Produktion, das zuerst durch die beiden Weltkriege zwar behindert, aber zugleich angefeuert wurde (Moltke: der Krieg ist der Vater aller Dinge).
Mit der Erfindung des Verbrennungsmotors und der dann durch die einmalige, noch nie dagewesene Mobilität für Verkehr und Transport, die auch unsere heutige globale Wirtschaft erst ermöglichte, entstand der Wohlstand und der hohe Lebensstandard (unser Luxus-Paradies), in dem wir in Deutschland fast alle leben.
In USA begann die Pkw-Massenfertigung am laufenden Band (Ford Modell T: egal welche Farbe, Hauptsache sie ist schwarz). Das Flugzeug wurde dort zum wichtigsten Verkehrsmittel. Im in Zweiten Weltkrieg wurden auch LKWs in Massenproduktion (zuerst für die russische Armee) gefertigt. Nach dem Krieg wurde die deutsche Autoproduktion Weltspitze. Doch nun leidet schon die amerikanische Wirtschaft, der größte Sprit-Verbraucher (und -Vergeuder) der Welt unter der Verteuerung des Erdölpreises. Denn letztendlich geht auch die Immobilienkrise (Kreditkrise) darauf zurück. Seit Bretton Woods war der Dollar nicht mehr an die Goldwährung gebunden, man konnte Greenbacks nach Belieben drucken und weltweit dafür einkaufen, sozusagen mit zinslosem Kredit. Zugleich blühte vor allem in USA die Kreditkarten-Wirtschäft, die nach weitere Abschreibungen nach sich ziehen wird.---
Als im Laufe der Industrialisierung im 19.Jahrhundert Kapitalgesellschaften eingeführt wurden, Handelsgesellschaften, die als juristische Person rechtsfähig sind, während bei Personalgesellschaften jeder Teilhaber persönlich voll haftbar ist, wurde im Sinne des Liberalismus in der Wirtschaft die persönliche Haftung der teilnehmenden Personen auf ihre Kapitaleinlagen beschränkt.
In USA, dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten, wurde nach dem Zweiten Weltkrieg die Richtung zur freien Finanzwirtschaft im deregulierten Börsenhandel vorgegeben. Zwar war in vorhergegangenen Jahrhunderten auch in der Kamera- listik stets ein Gewinnstreben vorgesehen, doch vor allem als ethisches Ziel körperlicher und geistiger Arbeit, als Selbsterhaltungtrieb zur Sicherung des eigenen Daseins und das der Gemeinschaft. Leider wurde der Gemeinschaftssinn schon in der Weimarer Republik im industriellen Kapitalismus und dann auch im Grundgesetz der Bundesrepublik im Sinne der Volksgemeinschaft - wie maßlos übertrieben während der Nazizeit und zu Beginn der beiden Weltkriege - nicht mehr propagiert.--- Erst mit der Nutzung der fossilen Energievorräte begann mit der Industrialisierung in der Finanzwirtschaft das grenzenlose Profitstreben.
Doch mit der Verknappung und Verteuerung des Erdöls bricht diese Fantasie-Finanzwirtschaft nun zusammen.-
Mit dem Barrel-Preis steigt und sinkt -umgekehrt- die Wertschöpfung der menschlichen Arbeitsstunde in den Industrieländern, d.h. wir müssen jetzt länger arbeiten, der Stundenlohn wird sinken.-
Leider wird die globale Rezession besonders in den Auto-Ländern USA und Deutschland weiteres Unheil anrichten.
In USA wirkt sich die Verteuerung der Flugpreise schon wirtschaftshemmend aus und natürlich auch sinkende Verkaufszahlen in der Autoindustrie. Um neue Arbeitsplätze zu schaffen, werden neue Betriebe z.B. in der Bekleidungs- und Schuhindustrie geschaffen werden, die vorher wegen billiger Einfuhren aus China stillgelegt wurden. Daher wird auch das chinesische Wirtschaftswachstum zurückgehen. In der Wirtschaftszone Guangzu klagen schon jetzt kleine Schuhfabriken über schwindende Aufträge aus den USA.
Die USA sind noch immer ein großes reiches Land mit viel Ressourcen und werden die Rezession besser verkraften als Deutschland. Auch die Bevölkerungsdichte ist nicht so hoch wie in Deutschland bzw. Europa.-- Wenn die Rezession in Deutschland vor allem bei der Autoindustrie, die ca. 40 % unseres BIP generiert, voll zu Buche schlägt, werden wir unseren heutigen Armutsbegriff weit herunterschrauben und außer den Managergehältern auch die Beamten- und Tarif-Einkommen infrage stellen und unsere Sozialleistungen kürzen müssen. So lange das deutsche Lohnniveau nicht an das der anderen Euro-Länder, vor allem der neuen Ostländer angepasst ist, wird die Arbeitslosigkeit in Deutschland stark zunehmen. –

Den Schweinezyklus wird es auch global nicht geben, da Erdöl -wenn überhaupt- erst nach vielen Jahrtausenden neu sprudeln kann.---


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Religionsfreiheit für den Islam in Deutschland, kann es nur geben, wenn er in seiner gesamten Religionsausübung Offenheit zeigt, d.h. die Landessprache deutsch spricht, genauso wie die katholische Kirche, die in Deutschland überall Deutsch spricht, nicht lateinisch oder italienisch.---