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bi_just_married!

Published on Sunday, 14. October 2007, 12:54.
About: bi biographie, reise, heirat, maria, u.s.a.

Danach starteten wir sofort im Käfer zu unserer Hochzeitsreise gen Süden.
Zuerst zur Küstenstraße 1o1, entlang der felsigen Oregon Coast.
Abends fanden wir dort im See Vue Motel auf einer hohen Klippe ein schönes Zimmer. Am nächsten Morgen ging es weiter südwärts. Wir stoppten am Sea Lions Cove und anderen Aussichtspunkten, und kamen auch durch Brookings, ohne zu wissen, dass wir acht Monate später dahin umziehen würden.
Im nördlichen Kalifornien hielten wir an den Redwood
Schutzgebieten, wo wir unter den uralten riesigen Bäumen wie in einer Kirche umher wanderten.
Weiter ging es durch Eureka und andere Küstenstädte zu dem großen Weinbau gebiet nördlich von San Francisco.-
Im Sonoma Valley hatten italienische Winzer, die vor über 100 Jahren eingewandert waren, guten Boden gefunden und kelterten in dem günstigen Klima aus ihren mitgebrachten Reben erstklassige Weine.
Auf großen Reklametafeln an der Straße wurden die Vorüberfahrenden zur Weinprobe eingeladen.
In schmuck vollen Gästeräumen konnte man Weiß-und Rotweine kosten.
Als Chauffeur durfte ich nur etwas nippen, während Maria die guten Tropfen unbesorgter geniessen konnte.
Sie hatte damals noch keinen Führerschein.

Über die Golden Gate Bridge erreichten wir San Franzisko.Dort sahen wir uns Fishermans Wharf an, fuhren mit der nostalgischen Straßenbahn auf und ab und aßen in China Town.

Dann ging es weiter auf der Küstenstraße nach Monterey. Zum Baden war es dort -noch- zu kalt.

Vom 1. bis 3. Januar sahen wir uns in Los Angeles um, dem riesigen Stadtgebiet am Meeresstrand südlich der Hollywood Berge.
Dort konnte man es am Strand schon gut aushalten. Ebenso im Apfelsinengarten des " Orangenhain" noch Motel.

Natürlich flanierten wir auch durch Disneyland.

Am Huntington Beach schauten wir den Anglern zu und konnten am Horizont die Silhouetten der Bohrtürme ausmachen, die längs der ganzen Küste das schwarze Gold aus dem Meeresgrund saugen.
Auf der Fahrt zum Mount Palomar sahen wir den ersten Schnee. Oben konnten wir das berühmte alte Observatorium besichtigen. In den nächsten großen Stadt dicht an der mexikanischen Grenze San Diego besuchten wir zur Abwechslung den zoologischen Garten.

Am Nationaldenkmal Cabrillo guckten wir mit dem Fernglas gegenüber nach Mexiko,
denn dahin durften wir nicht mehr weiter.

Also fuhren wir auf dem Highway ostwärts nach Calexico, dem kleinen Grenzort diesseits des hohen Grenz- Zauns direkt gegenüber der mexikanischen Großstadt Mexicali.
Dort begann unser Rückweg nordwärts Richtung neue Heimat. Es ging durch Wüste mit viel Steinen, die Colorado Desert.

Später wurde die Gegend wieder freundlicher.
Wir kamen nach Palm Springs, wo wir eine Dattelfarm besuchten.

Danach wurde die Gegend wieder öder, denn wir wollten in den heißen Quellen im Death Valley plantschen.
Death Valley liegt 86 m unter dem Meeresspiegel und ist die tiefste Depression Amerikas.
Dort werden Temperaturen bis zu plus 56°C gemessen. Außerdem gibt es dort heiße Quellen, in denen man sich angenehm aalen kann. Am Eingang zum Tal steht ein Schild "Sea Level", dann geht die Straße abwärts. Zu den heißen Quellen führt dann ein verlassener 15 km langer Wüstenweg, ehe man im warmen Wasser herum schwimmen kann.

Später fanden wir dann, wieder auf Meereshöhe hinter hohen Büschen das einfache Hotel, in dem wir übernachteten.

Am nächsten Tag kamen wir dann aus der Wärme wieder in die Kälte im Staat Nevada.
Bei Reno lag eine etwa 15 cm dicke geschlossene Schneedecke, ebenso weiter nördlich im Staate Oregon.

Und dann waren wir bald wieder nach zwei Reisewochen in unseren Cabins.

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