18. Jun. 08, 21:27
---BI.--3. Chinareise 86, 2. Teil
Am Montag, den 10. November, startete die für unsere Reisegruppe vorgesehene mehrtägige Radtour.
Zuerst fuhr uns ein Bus zu einem kleinen Ort etwa 25 Kilometer außerhalb des Stadtgebietes. Dort wurden die Fahrräder in einer Reparatur-und Verleih-Station an uns verteilt, einfache chinesische Rennräder.
Weiter ging es in westlicher Richtung auf der Landstraße in der großen Ebene südlich des Jangtse Flusses zu einem kleinen Ort an einem See, die Radl auf einen großen Anhänger am Bus geladen.
Dort wurden wir in einem kleinen Hotel am See einquartiert und machten nach dem Mittagessen eine 18 km Probefahrt auf unseren Rädern.
Fast alle Teilnehmer unsere Reisegruppe waren jünger und kräftiger als ich, aber wenn ich mal etwas zurück blieb, warteten sie und versuchten auch, mir durch "Schiebung" zu helfen.
Ich machte dann auch nochmal eine kleine Solofahrt, um mich an mein Radl zu gewöhnen.
Die meisten Straßen in China, die ich damals kennen lernte, waren gut asphaltiert, allerdings so schmal, dass höchstens zwei kleine Pkw aneinander vorbeikommen konnten, und die meisten Verkehrsteilnehmer außer Fußgängern waren Radfahrer, nur wenige Lastwagen, selten mal eine Funktionärs-Limousine mit verdunkelten Seitenscheiben.-
Nach dem Abendbrot konnte ich in der Badestube des Hotels noch ein heißes Bad nehmen.-
Am nächsten Morgen nach dem Frühstück machten wir eine Dampferfahrt zu einer Felseninsel im See.
Wir wanderten auf dem Strand am Steilufer entlang zu einem Pharo-Tempel, stiegen dann die Treppen hinauf auf einen Aussichtspunkt auf der höchsten Felsspitze.
Dann fuhren wir im Dampfer zur Hafenstadt Jiaying, wo unser Bus mit Radlanhänger schon wartete, uns in die Stadt Suzhou transportierte und wir in einem Restaurant Mittag aßen.
Danach besichtigten wir eine Tonfiguren-Werkstatt und wanderten durch den großen Stein- Garten weiter in die Innenstadt, wo wir in einem Kaufhaus Seidenstoffe kaufen konnten, umgerechnet viel billiger als in Deutschland.
In einem großen Fahrrad-Geschäft konnten wir unsere Räder umtauschen, wenn wir wollten.
Aber ich hatte mich an meins gewöhnt und behielt es. Dann fuhr uns der Bus in ein Gästehaus, ähnlich einer Jugendherberge.
Am Mittwoch, den 12. November, nach dem Frühstück fuhr uns der Bus etwa 20 Kilometer weit, dann luden wir unsere Räder aus dem Hänger und starteten zu unserer ersten 42 km Gruppentour.
Alles klappte beinahe planmäßig (die Geschwindigkeit richtet sich nach dem langsamsten Gefährt des Konvois, aber da wurde durch Schiebung kräftig nachgeholfen) und wir erreichten um 12:30 Uhr das Gästehaus in Yixing.
Um 13:30 Uhr gabs Mittag und um 15:00 Uhr fuhr uns der Bus in eine Töpfereistadt, wo wir die große Ausstellung besichtigten, ebenso den Hafen und den Markt der Stadt. Um 19:00 Uhr fuhr uns der Bus zurück in unser Gästehaus.
Am Donnerstag, den 13. November, regnete es morgens und so fuhr uns der Bus gleich in unser nächstes Gästehaus in Changzhou. Als am Vormittag der Regen aufhörte, radelte ich alleine zu einem Kaufhaus, um mir einen gepolsterten Sattel-Überzug zu besorgen.
Mit Zeichensprache und Englisch Kauderwelsch ging das ganz gut.
Nach dem Mittagessen fuhr uns der Bus zu einem alten Krankenhaus, in dem die Patienten nach der traditionellen chinesischen Medizin behandelt wurden, wo wir in kleinen Gruppen durch die Krankensäle und Behandlungszimmer geführt wurden, was hochinteressant war.
Dann wanderten wir durch einen großen Markt-Platz mit vielen Verkaufsständen und zu einer alten Brücke am Kaiser-Kanal.
Nach dem Abendessen im Gästehaus spielten wir dort ein altes chinesisches Figurenspiel.
Am Freitag, den 14. November, fuhr uns unser Bus mit Fahrradanhänger gleich morgens nach Zhenjiang, wo wir um 10:00 Uhr im Jianshen-Hotel einquartiert wurden.
Nach dem Mittagessen fuhr uns der Bus zum Hafen.
Dort per Motorboot zur Jinshan-Insel, wo wir Turm, Fort und Tempel besichtigten.
Zurück in der Stadt liefen wir durch die Alte Gasse, ins Museum (Burdish-Haus).
Im Hotel ein heißes Bad und nach dem Abendessen machte ich allein einen Spaziergang über die Stadtpromenade.
Am Sonnabend Vormittag Fahrt im Bus zur großen Pagode im Park. Danach wieder eine 2 stündige Radtour der ganzen Gruppe bis zu einer Radfähre über den Fluss und weiter radeln nach Yangzhou.
Kurz vor der Stadt hätte ich den Anschluss an unsere Gruppe verloren, aber dank einer guten Skizze, die wir am morgigen erhalten hatten, fand ich schnell unser Hotel und war rechtzeitig im Speisesaal um 18:15 Uhr zum Abendessen mit den anderen.
Am Sonntag, den 16. November, war herrlicher Sonnenschein und ich genoss die letzte 50 km Etappe unserer Tour de China. Irgedwann hatte ich auch unseren Trupp verloren und radelte mein eigenes Tempo auf der Straße nach Nanking durch die weite Ebene mit Feldern und Wiesen, kleine Ortschaften und Häuser am Straßenrand oder in der flachen Landschaft mit Hecken und Sträuchern aber wenig Bäumen.
Ich begegnete Menschen, meist in der einfachen Mao Kleidung mit chinesischen Sonnen- hüten, denen ich zuwinkte, aber mich nicht mit ihnen unterhalten konnte.
Einmal fuhr ich an einer kleinen Scheune am Straßenrand vorbei, vor der ein großer Strohhaufen lag.
Darunter guckte am Rande eine menschliche Hand hervor. Ich traute mich nicht, anzuhalten und nach-
zusehen, da ich glaubte, sie gehörte zu einem Toten. Später hörte ich, dass sich alte Leute oft zum Schlafen unter einen Strohhaufen legen.-
Wir hatten uns verabredet, uns an der großen Brücke am Stadteingang zu treffen. Ich war Erster und so wartete ich ein Weilchen, bis auch alle anderen eintrafen, die unterwegs Picknick gemacht hatten.
Dann fuhren wir zu unserem Hotel und nach einem guten Abendessen und einem heißen Bad schlief ich den Schlaf des Gerechten.-
Am nächsten Morgen beklagten einige von uns, dass unsere Radfahrerstunden durch zwei Regentage zu kurz gekommen sind. Daraufhin wurden uns noch zwei Radtouren angeboten, eine 28 km und die andere 37 km lang. Ich entschied mich für die kürzere, auf der ich besser mein Bummeltempo und den Zeitplan einhalten konnte. Danach gabs im Hotel Mittagessen und nachmittags fuhren wir im Bus aufs Land zur Besichtigung einer großen Teeplantage und anschließend zu einer Seidenraupenzucht, danach zurück ins Hotel.
Am nächsten Morgen, Dienstag den 18. November, fuhr uns der Bus zum Hauptbahnhof und mit der Bahn ging es zurück nach Shanghai. Dort fuhren wir per Bus in ein Restaurant zum Mittagessen und danach ins Hotel.
Von dort gingen wir am Bund spazieren und ich ließ mir bei einem Friseur die Haare schneiden, was zum heutigen Kurs umgerechnet knapp zwei Euro kostete, ganz schön billig für diese Weltstadt.
Aber auch chinesische Seide war preislich sehr günstig und nach einem Spaziergang durch die Altstadt besorgte ich mehrere Meter Kleider-Stoff als Mitbringsel für meine Damen. Nach dem Abendessen im Hotel sahen wir noch eine Theatervorstellung des Bettelstudenten.
Am nächsten Morgen Besuch eines Krankenhauses und eines Kindergartens. Um 12:00 Uhr Mittagessen in einem Restaurant. Danach Bus zum Flughafen und um 15:45 Uhr Abflug in einem Airbus 310 , um 18:00 Uhr Landung in Kanton. Nach dem Essen in einem Restaurant Einquartierung im Dong Fang Hotel.
Am Donnerstag den 20. November morgens Bus zum Ahnen-Tempel , dann zum historischen White Swan Hotel und zum Freimarkt, wo es auf vielen hundert Ständen tausende von exotischen chinesischen Nahrungs- und Heilmitteln, Meerestiere und -Früchte zu kaufen gab.
Nach kleinem Imbiss in einem Markt-Restaurant Bus zum Hafen, wo wir nach der Zollkontrolle in einem Personenhydrofoilboot (Wassergleitboot mit Luftpropellervortrieb)
um 14:00 Uhr durch die Perl River Mündung nach Hongkong fuhren. 17:30 Uhr Ankünft in Kowloon Hafen. Bus zum Bismarck Fang Hotel. Um 20:00 Uhr fuhr ich alleine mit der Star Ferry hinüber auf die Insel Kowloon, wo ich mit dem Doppeldeckerbus ganz vorne auf dem Oberdeck gleich hinter der großen Aussichtsscheibe die ganze Strecke bis Sau Ki Wan und zurück zum Fährhafen fuhr.
Auf meinen beiden vorherigen Chinareisen war ich ja schon in Hongkong, also "ortskundig" und das war meine Lieblings-Tour dort.
Mit der Fähre zurück ins Hotel nach Kowloon, noch schnell zur Pizzeria und um 23:00 Uhr ins Bett.-
Am nächsten Morgen eine Sampoonfahrt nach Aberdeen und um die ganze Insel Hongkong zurück nach Kowloon. Mittagessen im Hotel.
Dann fuhr ich wieder solo mit Tram und Fähre auf die Insel Lantau, wo damals schon die ersten Bauarbeiten für den neuen Großflughafen nebst einem Autodamm durch die Meerenge nach Hongkong begannen, wo aber noch nicht viel von diesem Riesen-Vorhaben zu sehen war.
Also schnell zurück ins Hotel, denn um 17:30 Uhr ging der Bus zum Flughafen, wo wir nach der Zollkontrolle 19:30 Uhr mit einer TG 607 abflogen nach Bangkok.
Dort Ankunft um 21:30 Uhr und Bus ins Narai Hotel.-
Am nächsten Morgen, Samstag , dem 22. November, ging es nach einem guten Büffet-Frühstück um 9:00 Uhr im Bus zum alten Stadtkern am Menam Fluss, der stellenweise noch von einer Mauer umgeben war, mit seinen großen Tempelanlagen, buddhistischen Klöstern, Regierungs- Palästen, Gärten, Pagoden und auch Hochhäusern. Wir schauten uns viele der prächtigen Gebäude von außen an und fuhren dann auch zum Sommerpalast des Königs im Norden der Stadt. Um 13:00 Uhr fuhren wir mit dem Bus zurück ins Hotel zum Mittagessen, danach auf den berühmten "schwimmenden Markt", zum Teil auf dem Menam. Nach dem Herumbummeln war es noch warm genug zu einem kurzen Schwimmbad im Fluß. Nach dem Abendessen im Hotel machte ich noch einen Spaziergang am Kanal und um 20:00 Uhr fuhr uns der Bus zum Flughafen.-
Um 22:45 Uhr ab Bangkok in einem Jumbo Jet Nachtflug nach Frankfurt/M.
Landung am Sonntag,d.23.11. um 8:20 Uhr. Um 8.45 Uhr Abschiednehmen unserer Reisegruppe. Um 9 Uhr Heimfahrt im Auto und um 11:00 Uhr war ich wieder zu Hause.-------
Zuerst fuhr uns ein Bus zu einem kleinen Ort etwa 25 Kilometer außerhalb des Stadtgebietes. Dort wurden die Fahrräder in einer Reparatur-und Verleih-Station an uns verteilt, einfache chinesische Rennräder.
Weiter ging es in westlicher Richtung auf der Landstraße in der großen Ebene südlich des Jangtse Flusses zu einem kleinen Ort an einem See, die Radl auf einen großen Anhänger am Bus geladen.
Dort wurden wir in einem kleinen Hotel am See einquartiert und machten nach dem Mittagessen eine 18 km Probefahrt auf unseren Rädern.
Fast alle Teilnehmer unsere Reisegruppe waren jünger und kräftiger als ich, aber wenn ich mal etwas zurück blieb, warteten sie und versuchten auch, mir durch "Schiebung" zu helfen.
Ich machte dann auch nochmal eine kleine Solofahrt, um mich an mein Radl zu gewöhnen.
Die meisten Straßen in China, die ich damals kennen lernte, waren gut asphaltiert, allerdings so schmal, dass höchstens zwei kleine Pkw aneinander vorbeikommen konnten, und die meisten Verkehrsteilnehmer außer Fußgängern waren Radfahrer, nur wenige Lastwagen, selten mal eine Funktionärs-Limousine mit verdunkelten Seitenscheiben.-
Nach dem Abendbrot konnte ich in der Badestube des Hotels noch ein heißes Bad nehmen.-
Am nächsten Morgen nach dem Frühstück machten wir eine Dampferfahrt zu einer Felseninsel im See.
Wir wanderten auf dem Strand am Steilufer entlang zu einem Pharo-Tempel, stiegen dann die Treppen hinauf auf einen Aussichtspunkt auf der höchsten Felsspitze.
Dann fuhren wir im Dampfer zur Hafenstadt Jiaying, wo unser Bus mit Radlanhänger schon wartete, uns in die Stadt Suzhou transportierte und wir in einem Restaurant Mittag aßen.
Danach besichtigten wir eine Tonfiguren-Werkstatt und wanderten durch den großen Stein- Garten weiter in die Innenstadt, wo wir in einem Kaufhaus Seidenstoffe kaufen konnten, umgerechnet viel billiger als in Deutschland.
In einem großen Fahrrad-Geschäft konnten wir unsere Räder umtauschen, wenn wir wollten.
Aber ich hatte mich an meins gewöhnt und behielt es. Dann fuhr uns der Bus in ein Gästehaus, ähnlich einer Jugendherberge.
Am Mittwoch, den 12. November, nach dem Frühstück fuhr uns der Bus etwa 20 Kilometer weit, dann luden wir unsere Räder aus dem Hänger und starteten zu unserer ersten 42 km Gruppentour.
Alles klappte beinahe planmäßig (die Geschwindigkeit richtet sich nach dem langsamsten Gefährt des Konvois, aber da wurde durch Schiebung kräftig nachgeholfen) und wir erreichten um 12:30 Uhr das Gästehaus in Yixing.
Um 13:30 Uhr gabs Mittag und um 15:00 Uhr fuhr uns der Bus in eine Töpfereistadt, wo wir die große Ausstellung besichtigten, ebenso den Hafen und den Markt der Stadt. Um 19:00 Uhr fuhr uns der Bus zurück in unser Gästehaus.
Am Donnerstag, den 13. November, regnete es morgens und so fuhr uns der Bus gleich in unser nächstes Gästehaus in Changzhou. Als am Vormittag der Regen aufhörte, radelte ich alleine zu einem Kaufhaus, um mir einen gepolsterten Sattel-Überzug zu besorgen.
Mit Zeichensprache und Englisch Kauderwelsch ging das ganz gut.
Nach dem Mittagessen fuhr uns der Bus zu einem alten Krankenhaus, in dem die Patienten nach der traditionellen chinesischen Medizin behandelt wurden, wo wir in kleinen Gruppen durch die Krankensäle und Behandlungszimmer geführt wurden, was hochinteressant war.
Dann wanderten wir durch einen großen Markt-Platz mit vielen Verkaufsständen und zu einer alten Brücke am Kaiser-Kanal.
Nach dem Abendessen im Gästehaus spielten wir dort ein altes chinesisches Figurenspiel.
Am Freitag, den 14. November, fuhr uns unser Bus mit Fahrradanhänger gleich morgens nach Zhenjiang, wo wir um 10:00 Uhr im Jianshen-Hotel einquartiert wurden.
Nach dem Mittagessen fuhr uns der Bus zum Hafen.
Dort per Motorboot zur Jinshan-Insel, wo wir Turm, Fort und Tempel besichtigten.
Zurück in der Stadt liefen wir durch die Alte Gasse, ins Museum (Burdish-Haus).
Im Hotel ein heißes Bad und nach dem Abendessen machte ich allein einen Spaziergang über die Stadtpromenade.
Am Sonnabend Vormittag Fahrt im Bus zur großen Pagode im Park. Danach wieder eine 2 stündige Radtour der ganzen Gruppe bis zu einer Radfähre über den Fluss und weiter radeln nach Yangzhou.
Kurz vor der Stadt hätte ich den Anschluss an unsere Gruppe verloren, aber dank einer guten Skizze, die wir am morgigen erhalten hatten, fand ich schnell unser Hotel und war rechtzeitig im Speisesaal um 18:15 Uhr zum Abendessen mit den anderen.
Am Sonntag, den 16. November, war herrlicher Sonnenschein und ich genoss die letzte 50 km Etappe unserer Tour de China. Irgedwann hatte ich auch unseren Trupp verloren und radelte mein eigenes Tempo auf der Straße nach Nanking durch die weite Ebene mit Feldern und Wiesen, kleine Ortschaften und Häuser am Straßenrand oder in der flachen Landschaft mit Hecken und Sträuchern aber wenig Bäumen.
Ich begegnete Menschen, meist in der einfachen Mao Kleidung mit chinesischen Sonnen- hüten, denen ich zuwinkte, aber mich nicht mit ihnen unterhalten konnte.
Einmal fuhr ich an einer kleinen Scheune am Straßenrand vorbei, vor der ein großer Strohhaufen lag.
Darunter guckte am Rande eine menschliche Hand hervor. Ich traute mich nicht, anzuhalten und nach-
zusehen, da ich glaubte, sie gehörte zu einem Toten. Später hörte ich, dass sich alte Leute oft zum Schlafen unter einen Strohhaufen legen.-
Wir hatten uns verabredet, uns an der großen Brücke am Stadteingang zu treffen. Ich war Erster und so wartete ich ein Weilchen, bis auch alle anderen eintrafen, die unterwegs Picknick gemacht hatten.
Dann fuhren wir zu unserem Hotel und nach einem guten Abendessen und einem heißen Bad schlief ich den Schlaf des Gerechten.-
Am nächsten Morgen beklagten einige von uns, dass unsere Radfahrerstunden durch zwei Regentage zu kurz gekommen sind. Daraufhin wurden uns noch zwei Radtouren angeboten, eine 28 km und die andere 37 km lang. Ich entschied mich für die kürzere, auf der ich besser mein Bummeltempo und den Zeitplan einhalten konnte. Danach gabs im Hotel Mittagessen und nachmittags fuhren wir im Bus aufs Land zur Besichtigung einer großen Teeplantage und anschließend zu einer Seidenraupenzucht, danach zurück ins Hotel.
Am nächsten Morgen, Dienstag den 18. November, fuhr uns der Bus zum Hauptbahnhof und mit der Bahn ging es zurück nach Shanghai. Dort fuhren wir per Bus in ein Restaurant zum Mittagessen und danach ins Hotel.
Von dort gingen wir am Bund spazieren und ich ließ mir bei einem Friseur die Haare schneiden, was zum heutigen Kurs umgerechnet knapp zwei Euro kostete, ganz schön billig für diese Weltstadt.
Aber auch chinesische Seide war preislich sehr günstig und nach einem Spaziergang durch die Altstadt besorgte ich mehrere Meter Kleider-Stoff als Mitbringsel für meine Damen. Nach dem Abendessen im Hotel sahen wir noch eine Theatervorstellung des Bettelstudenten.
Am nächsten Morgen Besuch eines Krankenhauses und eines Kindergartens. Um 12:00 Uhr Mittagessen in einem Restaurant. Danach Bus zum Flughafen und um 15:45 Uhr Abflug in einem Airbus 310 , um 18:00 Uhr Landung in Kanton. Nach dem Essen in einem Restaurant Einquartierung im Dong Fang Hotel.
Am Donnerstag den 20. November morgens Bus zum Ahnen-Tempel , dann zum historischen White Swan Hotel und zum Freimarkt, wo es auf vielen hundert Ständen tausende von exotischen chinesischen Nahrungs- und Heilmitteln, Meerestiere und -Früchte zu kaufen gab.
Nach kleinem Imbiss in einem Markt-Restaurant Bus zum Hafen, wo wir nach der Zollkontrolle in einem Personenhydrofoilboot (Wassergleitboot mit Luftpropellervortrieb)
um 14:00 Uhr durch die Perl River Mündung nach Hongkong fuhren. 17:30 Uhr Ankünft in Kowloon Hafen. Bus zum Bismarck Fang Hotel. Um 20:00 Uhr fuhr ich alleine mit der Star Ferry hinüber auf die Insel Kowloon, wo ich mit dem Doppeldeckerbus ganz vorne auf dem Oberdeck gleich hinter der großen Aussichtsscheibe die ganze Strecke bis Sau Ki Wan und zurück zum Fährhafen fuhr.
Auf meinen beiden vorherigen Chinareisen war ich ja schon in Hongkong, also "ortskundig" und das war meine Lieblings-Tour dort.
Mit der Fähre zurück ins Hotel nach Kowloon, noch schnell zur Pizzeria und um 23:00 Uhr ins Bett.-
Am nächsten Morgen eine Sampoonfahrt nach Aberdeen und um die ganze Insel Hongkong zurück nach Kowloon. Mittagessen im Hotel.
Dann fuhr ich wieder solo mit Tram und Fähre auf die Insel Lantau, wo damals schon die ersten Bauarbeiten für den neuen Großflughafen nebst einem Autodamm durch die Meerenge nach Hongkong begannen, wo aber noch nicht viel von diesem Riesen-Vorhaben zu sehen war.
Also schnell zurück ins Hotel, denn um 17:30 Uhr ging der Bus zum Flughafen, wo wir nach der Zollkontrolle 19:30 Uhr mit einer TG 607 abflogen nach Bangkok.
Dort Ankunft um 21:30 Uhr und Bus ins Narai Hotel.-
Am nächsten Morgen, Samstag , dem 22. November, ging es nach einem guten Büffet-Frühstück um 9:00 Uhr im Bus zum alten Stadtkern am Menam Fluss, der stellenweise noch von einer Mauer umgeben war, mit seinen großen Tempelanlagen, buddhistischen Klöstern, Regierungs- Palästen, Gärten, Pagoden und auch Hochhäusern. Wir schauten uns viele der prächtigen Gebäude von außen an und fuhren dann auch zum Sommerpalast des Königs im Norden der Stadt. Um 13:00 Uhr fuhren wir mit dem Bus zurück ins Hotel zum Mittagessen, danach auf den berühmten "schwimmenden Markt", zum Teil auf dem Menam. Nach dem Herumbummeln war es noch warm genug zu einem kurzen Schwimmbad im Fluß. Nach dem Abendessen im Hotel machte ich noch einen Spaziergang am Kanal und um 20:00 Uhr fuhr uns der Bus zum Flughafen.-
Um 22:45 Uhr ab Bangkok in einem Jumbo Jet Nachtflug nach Frankfurt/M.
Landung am Sonntag,d.23.11. um 8:20 Uhr. Um 8.45 Uhr Abschiednehmen unserer Reisegruppe. Um 9 Uhr Heimfahrt im Auto und um 11:00 Uhr war ich wieder zu Hause.-------