In Neuseeland steuerten wir abends immer die nächste I.W.C.A. an, die es dort in fast jedem größeren Ort gab, wo Ilse in der Herberge und ich auf dem Parkplatz daneben im Auto schlief, weil das für mich bequemer und natürlich auch preisgünstiger war.
Meine Schwester Ilse blieb noch zwei weitere Wochen bei einem Physical-Therapist-Kollegen, mit dem sie lange Zeit in einer Portlander Klinik zusammengearbeitet hatte und gut befreundet war, in seinem komfortablen Eigenheim, das er mit Frau und drei Kindern bewohnte, in einem Auckländer Vorort auf einem Hügel von wo aus man eine weite Rundumfernsicht über die Landzunge und odie Meere auf beiden Seiten hat. Er hatte vor einigen Jahren in einer Auckländer Klinik einen guten Job und mit seiner Familie einen einzigartigen Wohnort gefunden.
Dann flog Ilse mit einem Zwischenstopp auf den Fidschi Inseln wieder nachhause.--
---Am 23. Februar 1985 wurde in einer Regensburger Klinik Barbaras ältester Sohn Fabian (Maria und mein erstes Enkelkind) per Kaiserschnitt geboren. Ich sandte von Melbourne aus ein Glückwunsch-Telegramm.-
Es leben noch etwa 200.000 Maoris der Urbevölkerung im Lande, die heute bevorzugte Sozial-Leistungen erhalten.
Im Nord-Zipfel der Insel liegt die größte Stadt Neuseelands, Auckland, mit fast einer Million Einwohnern und zwei Seehäfen, im Osten Waitemata am pazifischen Ozean und im Westen Manukau am Tasmanischen Meer und am Fuß einer Kette erloschener Vulkanberge.
Auckland wurde 1840 als erste Europäer Siedlung Neuseeland gegründet und war bis 1865 Regierungssitz.
Es entwickelte sich zum wichtigsten Überseehafen des Landes (Ausfuhr landwirtschaftlicher Erzeugnisse, Wolle, Fleisch, Konserven, Butter u.a., ein fuhr von Rohmaterialien und Halbfertigfabrikaten) und ist auch bedeutende Industriestadt mit Herstellung von Konsumgütern, chemischen Erzeugnissen u.a., internationaler Flughafen. Die Stadt ist Sitz einer Universität und eines katholischen Bischofs, hat Bibliothek und Kunstgalerie nebst vielen anderen öffentlichen Einrichtungen.
Wir besuchten auch viele andere Orte, sahen auf großen Milchfarmen die damals noch neuartigen Melk-Karussells für Kühe, wo die Milch nach Pasteurisierung direkt in die landesweit einheitlichen ein Pint-Glasflaschen verkaufsfertig abgefüllt wurde, besichtigten industriell konzipierte Eukalyptus Wälder zur Papierherstellung und kletterten auf den 2800 m hohen erloschenen Vulkanberg Ruapehu.
Nach zwei Wochen Neuseeland flog ich von Auckland über Singapur wieder heim nach Deutschland.
Dabei hätte ich über der Java-See ein unvergessliches Erlebnis:
Ich durfte für etwa 10 Minuten in der Piloten Kabine sitzen, was damals für alte Weltreisende manchmal noch möglich war, und sah nachts im Dunkeln direkt vor uns in einem riesigen horizontalen rötlich leuchtenden Gewitterwolkenband ein gewaltiges in den Wolken meist waagerecht hin und her blitzendes Feuerwerk, wie Menschen es auch mit Atombomben wohl kaum werden erzeugen können.
Wir umflogen natürlich die atmosphärische Störung.-
Meine Schwester Ilse blieb noch zwei weitere Wochen bei einem Physical-Therapist-Kollegen, mit dem sie lange Zeit in einer Portlander Klinik zusammengearbeitet hatte und gut befreundet war, in seinem komfortablen Eigenheim, das er mit Frau und drei Kindern bewohnte, in einem Auckländer Vorort auf einem Hügel von wo aus man eine weite Rundumfernsicht über die Landzunge und die Meere auf beiden Seiten hat. Er hatte vor einigen Jahren in einer Auckländer Klinik einen guten Job und einen einzigartigen Wohnort gefunden.
Dann flog Ilse mit einem Zwischenstopp auf den Fidschi Inseln wieder nachhause.--
Neuseeland ist mit 3 Millionen Einwohnern auch nicht viel stärker besiedelt als Australien, 2/3 der Einwohner leben auf der Nordinsel, 1/3 auf der Südinsel, die land-
wirtschaftlich geprägt ist.
Wir fuhren über Nelson an der Tasman Bay nach Westport am Tasmanischen Meer und weiter an der Küste entlang zum Fjordland Nationalpark im Süden der Insel.
Im Osten erheben sich die Southern Alps mit ihren schneebedeckten Vulkangipfeln Mt.Cook fast 4000 m hoch und Mt.Aspiring mit über 3000 m.
Vom Nationalpark ging es nach Invercargill, wo wir eine lange Strandwanderung an der Foveaux Strait in Sicht der kleinen Steward Insel mit dem Südkap Neuseelands machten, von wo aus es bis zur Antarktis nicht viel weiter ist als von Kap Horn in Südamerika.
Zum Baden war es da natürlich zu kalt und so fuhren wir schnell wieder nordwärts an der Küste entlang über Dunedin und Oamaru nach Christchurch,
der größten Stadt auf der Südinsel. Mit 200.000 Einwohnern und 35 Vororten ist sie flächenmäßig fast so groß wie Berlin.
Sie hat eine Universität, eine Kathedrale, einen anglikanischen und einen katholischen Bischof.
Sie ist trotz ihrer Größe ländlich geprägt.
Nach zwei Tagen Stadtbesichtigung fuhren wir weiter an der Küste entlang nordwärts über Blenheim zum Fährhafen nach Wellington, von wo aus wir noch 10 Tage durch die Nordinsel fuhren.
Im Frühjahr 1985 verabredete ich mich mit meiner Schwester Ilse, gemeinsam durch „down under“ zu reisen. Ilse flog von Portland/OR über Sydney nach Melbourne zu unserer alten Kindheits-Freundin Lilli Stahr, die dort seit 40 Jahren in einem Vorort in einer kleinen Eigentumswohnung lebt.
Ich flog am 8. Februar von Frankfurt, wohin Stephen mich mit dem Auto gebracht hatte, abends über Bombay nach Sydney, wo ich zum Flugplatz ein Mietauto bestellt, damit über die Hauptstadt Canberra nach Melbourne zu Lillis Wohnung fuhr.
Dort blieben wir einige Tage und sahen uns gemeinsam die Stadt an.
Dann fuhren Ilse und ich mit unserem Auto an der Küste entlang nach Adelaide, das auf dem entsprechenden Breitengrad wie Zypern liegt.
Es herrschte noch schönes warmes Herbst- Wetter, und so badeten wir nach einer Stadtbesichtigung noch ausgiebig am nahe gelegenen breiten Sandstrand im Indischen Ozean.
Nach drei Tagen fuhren wir weiter in östlicher Richtung, besuchten die Weinbaugebiete am Murray River, wo auch deutsche Winzer sich angesiedelt haben, und dann zurück nach Melbourne zu Lilli.
Ihre Wohnung hat einen kleinen Vorgarten, in dem sie neben einem Blumenbeet auch Gemüse anbaut.
Nachdem wir in einem Badeort bei Sydney einen Tag lang im Meer gebadet hatten, blieb Ilse noch eine Woche bei ihr, während ich mit dem Auto auf der Küstenstraße am Tasmanischen Meer entlang über Sydney bis Newcastle fuhr, und von dort landeinwärts über Muswellbrook zum Wollemi Nationalpark.
Von dort zurück nach Sydney, wo ich mich mit Ilse am Flughafen verabredet hatte und das Auto zurückgab.
Von dort ging es mit dem vorgebuchten Flug nach Neuseeland zur Hauptstadt Wellington auf der Nordinsel.
Dann mit der Fähre über die Cook-Straße nach Picton, wo wir das vorgebuchte Mietauto zu einer großen Rundreise um die Südinsel bestiegen.