4. Nov. 07, 14:44
bi_hausbesitzer
Nach einem halben Jahr zogen wir in eine Hochparterre-Wohnung in dem neuen Wohnhochhaus um.
Bald danach fand ich einen neuen Job bei der Firma Winter in Bubenreuth.
Ich arbeitete dort auch im Büro, aber bei der Produktions- und Verkaufsplanung in einem großen dreistöckigen Gebäude. Es war eine Koffer Fabrik, aber nicht für Reisekoffer, sondern für Kunststoffgehäuse für Radio- und Fernsehapparate, die im Fachjargon Koffer hießen.
Nun planten wir auch ein neues eigenes Haus für die Familie natürlich in Bubenreuth. Wir sahen uns nach einem Grundstück um, aber erhielten dann ein Angebot der Fertighaus-Firma Heinlein in Baiersdorf. Sie hatten am nördlichen Ortsende von Bubenreuth, nicht weit von dem Winter Gebäude, ein großes Feldstück gekauft, auf dem sie in zwei Reihen 20 ihrer Fertighäuser in verschiedenen Größen bauen wollten.
Wir wurden und bald handelseinig und bekamen das erste Haus an der kleinen Landstraße zum nächsten Dorf Igelsdorf. Es war das Eckhaus an der im rechten Winkel abgehenden Bussard Straße, die damals nur einfacher Feldweg war.
Am 17. 11.71 wurde unsre dritte Tochter Susanne Dorothea auf der Entbindungsstation der Universitätsklinik Erlangen geboren.
Im November wurde auch die Baugrube für unser neues Haus ausgehoben und eine Maurermannschaft baute das. Laut genehmigter Bauplanung sollte der Fußboden der Wohnung nur 50 cm über der künftigen Straßenoberfläche liegen. Daher bat ich, den Keller 50 cm höher zu bauen. Leider lehnte die Firma Heinlein das ab wegen der Gefahr einer Geldstrafe.-
Unser neuer Nachbar schräg gegenüber, ein Ortsansässiger, der anderthalb Jahre später sein ähnliches Haus einen halben Meter höher als genehmigt baute, zahlte dann 300 DM Strafe.
Eh wurscht sagen die Franken.-
Am 21. Januar 1972 zogen wir mit Sack und Pack und sechs Kindern im Alter von zwei Monaten bis 11 Jahren in unser neues Haus ein.
Der Keller war noch vor Weihnachten fertig geworden und die Wände des Hauses innerhalb von zwei Tagen mit einem großen Kran zusammengesetzt.
Da kein Frost herrschte wurde auch das Dach und die Inneneinrichtung rechtzeitig fertig.
Ring 's ums Haus aufgeweichter Lehmboden, zum Vergnügen der Kinder, nicht so der Eltern. Hinter der Eingangstür hatten wir alte Jutesäcke liegen, auf denen wenigstens die lehmigen Schuhe ausgezogen werden konnten.
Anfang Februar kam dann Frost und Schnee und unsere Öl-Heizung funktionierte einigermaßen.-
Bald danach fand ich einen neuen Job bei der Firma Winter in Bubenreuth.
Ich arbeitete dort auch im Büro, aber bei der Produktions- und Verkaufsplanung in einem großen dreistöckigen Gebäude. Es war eine Koffer Fabrik, aber nicht für Reisekoffer, sondern für Kunststoffgehäuse für Radio- und Fernsehapparate, die im Fachjargon Koffer hießen.
Nun planten wir auch ein neues eigenes Haus für die Familie natürlich in Bubenreuth. Wir sahen uns nach einem Grundstück um, aber erhielten dann ein Angebot der Fertighaus-Firma Heinlein in Baiersdorf. Sie hatten am nördlichen Ortsende von Bubenreuth, nicht weit von dem Winter Gebäude, ein großes Feldstück gekauft, auf dem sie in zwei Reihen 20 ihrer Fertighäuser in verschiedenen Größen bauen wollten.
Wir wurden und bald handelseinig und bekamen das erste Haus an der kleinen Landstraße zum nächsten Dorf Igelsdorf. Es war das Eckhaus an der im rechten Winkel abgehenden Bussard Straße, die damals nur einfacher Feldweg war.
Am 17. 11.71 wurde unsre dritte Tochter Susanne Dorothea auf der Entbindungsstation der Universitätsklinik Erlangen geboren.
Im November wurde auch die Baugrube für unser neues Haus ausgehoben und eine Maurermannschaft baute das. Laut genehmigter Bauplanung sollte der Fußboden der Wohnung nur 50 cm über der künftigen Straßenoberfläche liegen. Daher bat ich, den Keller 50 cm höher zu bauen. Leider lehnte die Firma Heinlein das ab wegen der Gefahr einer Geldstrafe.-
Unser neuer Nachbar schräg gegenüber, ein Ortsansässiger, der anderthalb Jahre später sein ähnliches Haus einen halben Meter höher als genehmigt baute, zahlte dann 300 DM Strafe.
Eh wurscht sagen die Franken.-
Am 21. Januar 1972 zogen wir mit Sack und Pack und sechs Kindern im Alter von zwei Monaten bis 11 Jahren in unser neues Haus ein.
Der Keller war noch vor Weihnachten fertig geworden und die Wände des Hauses innerhalb von zwei Tagen mit einem großen Kran zusammengesetzt.
Da kein Frost herrschte wurde auch das Dach und die Inneneinrichtung rechtzeitig fertig.
Ring 's ums Haus aufgeweichter Lehmboden, zum Vergnügen der Kinder, nicht so der Eltern. Hinter der Eingangstür hatten wir alte Jutesäcke liegen, auf denen wenigstens die lehmigen Schuhe ausgezogen werden konnten.
Anfang Februar kam dann Frost und Schnee und unsere Öl-Heizung funktionierte einigermaßen.-