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»gott«

--GK.---weiß er nicht...?

In einer zweiseitigen Annonce der Chemie-Industrie im Spiegel steht die Frage:
Zucker anstelle von Erd-Öl für die Industrie?
Darauf antwortet ein deutscher Professor: Ja ! -
Weiß er nicht, dass die Ackerbodenfläche auf dieser Erde in Folge von Erosion, Wassermangel und anderen Widrigkeiten abnimmt, während die Bevölkerung vor allem in den ärmsten Ländern weiter wächst, und dass dort schon viele Menschen sich nicht mehr eine ausreichende Ernährung leisten können, das heißt hungern müssen.
Keine Industrie kann diese fehlenden Nahrungsmittel ersetzen.
Das ist keine demokratische Freiheit, die ich meine, sondern eine Diktatur des industriellen Kapitalismus.---

Mit brasilianischen Biorohstoffen und deutscher Chemo-Technologie, viel Optimismus und Hybris, scheinen Wissenschaftler eine Art Überlebens-Fabrik für diese Erde zu planen, in der die Welt-Bevölkerung alle Probleme meistern und ewig leben kann -
Immerhin steht in der Anzeige auch der realistische Satz:
-Allerdings sollte man nicht meinen, wir könnten mit solchen Energieträgern den weltweiten Bedarf an Primär-Energie decken.
Astronomen haben schon mit ähnlicher Fantasie den Urknall erfunden, die USA planen den "Solar Grand Plan". Doch kann man damit, genauso wie mit der Kernenergie, nur Elektrizität erzeugen, mit der man keine Flugzeuge fliegen kann.
Leider ist nirgends davon die Rede, dass wir mit menschlicher Forschung versuchen sollten, die noch vorhandenen Ressourcen dieser Erde sparsam und vernünftig einzuteilen und zu nutzen.------

Die prophetische Apokalypse (Offenbarung) über Weltlauf und Weltende kennt nur mein Gott, und der kann weder sprechen noch schreiben noch mit uns Menschen anderweitig kommunizieren.------------

-- GK. (Gott und die Welt).--

Die griechische Philosophie kannte nur Körper und Geist. Die Seele wurde erst im Christentum als unabhängig von Geist und Körper angesehen und im Mittelalter von der Scholastik so definiert und später von der Romantik als rein seelisches Empfinden geprägt.
Unsere Seele kann mit Fantasie in Gedanken unsere irdischen Grenzen überschreiten, und das ist wohl die schönste Möglichkeit, die wir Menschen haben.
Nur mit der Seele können wir unsere Gefühle und Sehnsüchte ausdrücken und sind damit endgültig zum Homo sapiens geworden.
Allerdings gibt es unter den über 6 ,6 Milliarden Menschen, die jetzt auf der Erde leben, keine zwei, die sich biologisch und charakterlich völlig gleichen, und ein jeder nutzt seine Gaben auf seine Weise.-

Doch unser Körper ist an unsere begrenzte Lebenszeit und unseren begrenzten irdischen Lebensraum gebunden.--.

Aber unsere Seele braucht eine jetztzeitige Religion.
In der Aufklärung lernten wir unseren Geist mit Vernunft zu nutzen :
„Ich kann nicht an etwas glauben, das ich nach bestem Wissen und Gewissen einfach nicht glauben kann !“
Und es wird vielen aufgeklärten, gebildeten, vor allem jüngeren Menschen so gehen, besonders, wenn sie, wie ich vor 50 Jahren, Naturwissenschaften studiert haben.-

Im´´Magazin am Wochenende´´ Ostern 2008 der Erlanger Nachrichten steht der Artikel ´´Óffen für Hoffen´´ . Von der überraschenden Renaissance des Glaubens, und warum die Kirchen nicht davon profitieren.-
Auf der Suche nach Orientierung wenden sich wieder Viele fragend der Religion zu.
Bis auf wenige Ausnahmen macht sich das Bedürfnis nach Glaube, Liebe, Hoffnung aber nicht in Gotteshäusern bemerkbar.-
Vielleicht wäre für viele dieser Fragenden das Christentum wieder glaubwürdiger, wenn sich die Kirche von der Trinity und vielen der alten, längst nicht mehr glaubwürdigen, vor Jahrhunderten von Mönchen, Bischöfen oder Päbsten festgelegten Dogmen trennen könnte.-- Dann könnte beim nächsten Weltjugendtag echte religiöse Begeisterung aufbrausen.

bi_cand.rer.nat

Ich fuhr bald nach Hamburg, um mich an der dortigen Universität für den Studiengang Holz- und Forstwirtschaft zu immatrikulieren und ein Zimmer zu suchen.
Mein Fachinstitut war in Reinbek und ich fand ein Zimmer bei einer sehr netten Familie mit zwei Schulkindern in Bergedorf.

Dann radelte ich nochmal für ein paar Tage nach Berlin die alte Landstraße entlang über Lauenburg, Ludwigslust und Perleberg.
Die Autobahn gab es damals noch nicht, und ich hatte sowieso kein Auto zur Verfügung. Dieselbe Tour auch zurück zum Semester- beginn.-
Auch in Hamburg radelte ich nach Reinbek und zu den Vorlesungen im Universitätsgebäude am Dammtor.
Nur im Winter fuhr ich per S-Bahn.

Neben meinen Pflichtvorlesungen besuchte ich auch viele andere Vorträge an der Uni, z. B. über klassische Malerei und Musik.
Mein Lieblings-Maler war der Spanier el Greco wegen der scharfen Farb-Kontraste in seinen Bildern, mein Lieblings-Komponist Chopin.
Gern besuchte ich auch die Klavierkonzerte und andere Veranstaltungen im Amerika Haus an der Alster, das es heute leider nicht mehr gibt. Ich finde, dass Holzinstrumente, wie besonders Konzertflügel, einen weicheren, schmiegsameren Ton erzeugen.-

-Die Hamburger Studienzeit hat viel zu meiner „Allgemeinbildung" beigetragen.
Das Hauptthema der ersten vier Semester in meinem Fachstudium waren die Naturwissenschaften. Sie haben sehr stark meine heutige Weltanschauung geprägt.
Nach der Vorprüfung bekam ich den akademischen Titel, den es längst nicht mehr gibt: cand.rer.nat.-

Weitere Titel habe ich leider nicht erworben.
Dafür aber weitere Erkenntnisse in meiner " Sturm und Drang"-Periode.
Mein Vater hatte mir zwar die Grundsätze eines ehrbaren Kaufmanns beigebracht, aber nun beschäftigte mich mehr das Leben jenseits von Soll und Haben.
„ Was du ererbt von deinen Vätern, erwirb es, um es zu besitzen“.-Stalin, die Russen, Hitler ?
Wer hatte mich enterbt ?
Wofür hatte ich im Krieg meine Pflicht getan?-
Wo ist Gott?
Was sagt mein religiöses Gewissen?
Diese Fragen waren für mich nun wichtig geworden.

Als evangelischer Christ wollte ich auch den katholischen Glauben näher kennen lernen.

Ich meldete mich beim Bauorden,
einer katholischen Laien-Organisation, die in Frankreich Wieder-Aufbauarbeit von kriegs- zerstörten Gebäuden für junge Menschen organisierte.
Ich lernte Pater Haimo in Herleshausen, der für den Bauorden arbeitete, und in Hardegsen bei Göttingen einen älteren pensionierten Bankrat und seine Frau kennen, die ich bald öfter besuchte und mit ihnen diskutierte.
In den Sommerferien 1952 arbeitete ich sechs Wochen lang bei einem Bauorden Projekt in der Bretagne, wo wir ein kleines zerstörtes Dorf wieder aufbauen halfen.
1953 an der Normandie beim Wiederaufbau der Nebengebäude eines Benediktiner-Klosters.
Dort wohnten wir in den alten Klostergebäuden und nahmen unsere Mahlzeiten mit den Mönchen ein.
Es waren nur noch ein Dutzend und die meisten von ihn über 60 Jahre alt. Wir lauschten ihren Andachten und Gesängen und noch heute habe ich diese sakrale Umgebung in guter Erinnerung. Dem katholischen Glauben näher brachte sie mich aber auch nicht.-

--GK_(Gott)_update

Mein Gott ist jene dem menschlichen Verstand unfaßbare und nicht darstellbare höhere Macht,
höher denn alle Vernunft, die alle Ereignisse des Universums lenkt und alle Wunder unserer Lebenswelt geschaffen hat.
Ohne Gott wäre mein Leben sinnlos.

(der Wolken, Luft und Winde gibt Wege,Lauf und Bahn,

der wird auch Wege finden, da dein Fuß gehen kann.
p.g.)
...Mein Gott

( blätter fallen alles fällt
auch du und doch
ist da eine hand
die dich ewig hält

frei nach r.m.r.)

braucht auch keine Theodizee, da er kein Mensch ist, also auch keine menschlichen Eigenschaften und Gestalt, kein Geschlecht, keinen Geist und keine Seele hat, wie wir Menschen.
Mein Gott ist weder gut noch böse, sein Wirken für uns Menschen unvoraussehbar und nicht berechenbar,
wie Imponderabilien,
von denen Otto von Bismarck mal gesagt haben soll, sie seien mächtiger als die stärksten Heere und die dicksten Geldbeutel.
Ich fühle mich als evangelischer Christ, der an Gott glaubt. Jeder Mensch hat seinen eigenen Gott - oder gar keinen.
Ich glaube an das Wunder des Lebens auf unserem blauen Planeten.
Aber mit meinem Gott kann ich nicht an die Trinity der christlichen Kirche glauben, und auch nicht an viele der veralteten und verkrusteten Dogmen.
Denn Gott als Menschen darzustellen ist Götzen-Dienst. Auch Jesus von Nazareth war nur ein Mensch.
Seit der Niederschrift der Bibel und auch des Neuen Testaments hat der menschliche Verstand viel dazugelernt und auch unser Religionsverständnis muß sich ändern...

bi_konfirmant

Zu Ostern 1936 wurde ich, nach einjährigem Konfirmanden-Unterricht im ev. Gemeinde-Haus, in der großen evangelischen Kirche konfirmiert. Superintendent Salewski, der mit seiner Familie im Pfarrhaus neben der Kirche wohnte, war unser Gemeindepfarrer.
Meine Oma aus Breslau, die uns in Neu Bentschen öfter besuchte, hat mir dabei religiöses Empfinden beigebracht.
Als Kind betete ich: „ Ich bin klein, mein Herz ist rein, soll niemand drin wohnen als Jesus allein."
Seitdem sind fast 75 Jahre vergangen, und ich habe viel gesehen, erfahren und gelernt.
Und mit mir die ganze Menschheit.
Es gilt, dieses neue Wissen in unser reales Bewusstsein, unser Denken und Handeln einzubringen, auch in die Religion.

GK_(Gott)

GK_(Gott)- Mein Gott ist jene dem menschlichen Verstand unfaßbare und nicht darstellbare höhere Macht, höher denn alle Vernunft, die alle Ereignisse des Universums lenkt und alle Wunder unserer Lebenswelt geschaffen hat. Ohne Gott wäre mein Leben sinnlos. Leider versuchen viele an Hybris leidende Wissenschaftler (und andere) uns vorzugauckeln, dass wir Menschen Gott spielen können, in dem maßlosen Streben nach Wissens-(oder andere)Macht, ohne die Erkenntnis, dass unsere geistigen und materiellen Fähigkeiten und Möglichkeiten begrenzt sind. Mein Gott braucht auch keine Theodizee, da er kein Mensch ist, also auch keine menschlichen Eigenschaften und Gestalt, kein Geschlecht, keinen Geist und keine Seele hat, wie wir Menschen. Mein Gott ist weder gut noch böse, sein Wirken für uns Menschen unvoraussehbar und nicht berechenbar, wie Imponderabilien, von denen Otto von Bismarck mal gesagt haben soll, sie seien mächtiger als die stärksten Heere und die dicksten Geldbeutel. ---Ich fühle mich als evangelischer Christ, der an Gott glaubt. Jeder Mensch hat seinen eigenen Gott - oder gar keinen. Ich glaube an das Wunder des Lebens auf unserem blauen Planeten. Aber mit meinem Gott kann ich nicht an die Trinity der christlichen Kirche glauben, und auch nicht an viele der veralteten und verkrusteten Dogmen. Denn Gott als Menschen darzustellen ist Götzen-Dienst. Auch Jesus von Nazareth war nur ein Mensch. Seit der Niederschrift der Bibel und auch des Neuen Testaments hat der menschliche Verstand viel dazugelernt und auch unser Religionsverständnis muß sich ändern. Unser Verstand könnte uns sagen, dass viele Schriften der Bibel Legenden sind,- keine Tatsachenberichte -, die ethisches, moralisches und sittliches Vorbild für unser Leben sein sollen. Auch uralte Weisheiten können wir in der Bibel finden. Z.B.„Unser Wissen ist Stückwerk und unser Weissagen(=Forschung) ist Stückwerk“(1.Kor.Br.). Schon seit jeher haben sich Theologen und Naturwissenschaftler gestritten um die Erklärung des Universums in dem wir Menschen leben. Im Makrokosmos haben wir unser Sonnensystem ziemlich genau erforschen und berechnen können. Auch im Mikrokosmos sind wir mithilfe von Hightech an die atomaren Grenzen vorgestoßen. Unsere irdische Physik ist an die elektromagnetischen Feldsysteme von der Erde und Sonne gebunden. Subatomare und extrasolare Forschung sind Metaphysik. Leben ist Bewegung und Bewegung ist stetige Veränderung. Das ganze Univers befindet sich in stetiger Veränderung . Es gibt keinen festen Punkt und keine gerade Linie und keine Naturkonstanten. Alles ist in ständiger Bewegung, auch wenn wir es oft nicht wahrnehmen können. Doch mit Verstand und Vernunft ist es nun Zeit für uns Menschen, die Grenzen unserer Fähigkeiten und Möglichkeiten zu erkennen. Viele dieser Möglichkeiten sind uns auch nur durch Nutzung der fossilen Energierohstoffe gegeben, vor allem durch das flüssige Erdöl. Der Scheitelpunkt der Förderkapazität ist in absehbarer Zeit erreicht und dann werden viele der größenwahnsinnigen (Hitler lässt grüßen) Forschungsprojekte zurückgefahren oder ganz eingestellt werden müssen. Gas und Kohle werden noch für längere Zeit ausreichen, um unseren heutigen Lebensstandard, vor allem bei Wohnung und Ernährung - wo auch schon vieles Luxus, Vergeudung und dekadent ist - beizubehalten, aber auch über diese endlichen Ressourcen sollten wir mit besonnenem Maßhalten verfügen und unsere Grenzen erkennen. Kürzlich hat NASA-Chef Michael Griffin gesagt: wir stoßen an die Grenzen unseres Wissens.--- Die Religionen aller Völker beruhen auf alten Mythen. Die christliche Religionsmythologie ist die schönste, die ich kenne (Glaube,Liebe,Hoffnung, aber die Liebe ist die Größte unter ihnen). Unsere Seele braucht Frömmigkeit und Kultur eine jetztzeitige Religion.- -

Das Märchen vom lieben Gott und den klugen Menschen:

Es war einmal vor vielen Milliarden Lichtjahren..., als dem lieben Gott von seinem Geheimdienst gemeldet wurde, dass kluge Menschen den Urknall erfinden wollten. Damit sie nicht mit Nichts anfangen mussten, braute er schnell die Ursuppe und schuf Sonne, Mond und Sterne und den blauen Planeten mit dem Wunder des Lebens und allen anderen Wunder unserer Umwelt. Und er sagte es werde Licht und es ward Licht.---- Und „String-Theorie“ hin und her, bis heute können wir „Licht“ nicht genau definieren. Wir Menschen müssen die Grenzen unserer Fähigkeiten und Möglichkeiten erkennen . Darwin hat nie behauptet zu wissen, wie Leben entstanden ist. Aber seine Evolutionstheorie ist sehr plausibel und das jahrtausendelange natürliche Aus-und Um-Mendeln unserer Gene weitaus erprobter und wohl auch erfolgreicher als unsere derzeitigen künstlichen Versuche.--- Ich kann nicht z. B. an die unbefleckte Empfängnis und an die Auferstehung glauben, auch nicht an die Erbsünde. Ärzte in aller Welt haben festgestellt, dass jedes Neugeborene, ob gelb, braun, schwarz oder weiß, sobald es sehen und fokussieren kann, und man es anschaut, zu lächeln beginnt, das heißt, es ist gut und freundlich gesonnen. Woher soll das kleine, unschuldige, wunderbare Wesen eine Erbsünde haben ? (Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele aus dem Fegefeuer springt!-vielleicht liegt die Erbsünde dann im Kasten.)-- Vor 1500 Jahren haben katholische Mönche in ihren Klöstern, die damaligen Kulturträger, die Dogmen ersonnen, die noch heute Gültigkeit haben. Sie haben Frauen zum homo sapiens zweiter Klasse degradiert, die weder Priester werden noch andere höhere Ämter ausfüllen könnten. Wir wissen heute, dass Jesus weibliche Begleitung hatte und wohl auch Geschlechtsverkehr. Noch heute wird in der katholischen Kirche vieles nach den antiquierten Regeln gehandhabt. Aber auch der Papst ist nur ein Mensch und nicht unfehlbar.-