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--GK---20.1.09.-
John F. Kennedy wurde vor 48 Jahren als 35. US.-Präsident genauso gefeiert und begrüßt wie heute Barack Obama. In seiner Antrittsrede sagte er damals: " Frag nicht, was dein Land für dich tun kann. Frag, was du für dein Land tun kannst." Und noch heute denken Barack Obama und viele seiner Mitbürger so.-
In Deutschland heißt es in der Werbung großer Versicherungen : hole dir für deine Riester-Rente 987 Euro vom Staat. Oder ganz neu bei den Autofirmen: der Staat zahlt dir 2500 Euro für dein neues Auto.
Im tausendjährigen Hitlerreich ist der Begriff Volksgemeinschaft überstrapaziert worden. Heute scheinen wir zu vergessen, dass diese mit dem Staat identisch ist und unser Gemeinschaftssinn verkümmert.---

Spiegel Nr.4/09. S.84. „Der grüne Tsunami“ :
Brasilien will Autofahrer weltweit mit Ethanol aus Zuckerrohr versorgen : man muss sich fragen, ob globale Kapitalmanager (und Politiker) jemals etwas von den fundamentalen Menschenrechten gehört haben.
Bei der Zuckerohrernte werden die Arbeiter wie Sklaven behandelt und mit Hungerlöhnen bezahlt. -
Längst ist es erwiesen, dass auf dieser Erde vor allem in den ärmsten Ländern große Hungersnöte ausbrechen und viele Menschen verhungern werden, wenn Agrarland zur Erzeugung von Kraftstoffen für Automobile, mit denen zu fahren es sich nur ein kleiner Teil der Weltbevölkerung leisten kann, genutzt wird statt darauf wie bisher Nahrungsmittel anzubauen. Kapitalistische Gier nimmt gewissenlos den Hungertod vieler Menschen auf dieser Erde in Kauf.-
Leider hat auch die deutshe Regierung die Beimischung von Ethanol zum Kraftstoff angeordnet. Wie nützlich die Erzeugung von Kraftstoff-Komponenten aus Holz und anderen Fasergewächsen ist, konnte noch nicht geklärt werden, und auch damit können nur verhältnismäßig geringe Kraftstoffmengen produziert werden.---
Mit dem Erdöl konnten wir Menschen Verbrennungsmotoren bauen und betreiben.
Seit 100 Jahren leben wir im Erdölparadies, und nach dem Hitler~ und Bombenkrieg begann das deutsche Wirtschaftswunder und viele Menschen glaubten an ein ewiges Wachstum.
Aber die Bäume wachsen nicht in den Himmel und unser Wellnessdasein hat seinen Zenit erreicht, und es ist zum großen Teil vom Erdöl und den Verbrennungsmotoren abhängig. Denn die Wertschöpfung einer menschlichen Arbeitsstunde hat noch nie so enorm zugenommen, wie durch die Nutzung von Verbrennungsmotoren.
Es gibt kaum noch einen Beruf, der nicht direkt oder indirekt darauf angewiesen ist, und natürlich auch unser ganzes Privatleben.
Es sind aber nur 30 oder 40% (?) der Weltbevölkerung, die einen materiellen Nutzen daraus ziehen können und einen noch nie da gewesenen Durchschnittswohlstand (ganz abgesehen von immer mehr Millionären und Milliardären) erreicht haben.
Denn über die Hälfte der Weltbevölkerung lebt nach wie vor in erbärmlicher Armut, und die Projekte gieriger Kapitalmanager, auf Ackerböden statt Nahrungsmitteln Pflanzen zur Treibstoffgewinnung (Ethanol) anzubauen, dürfte bald zu großen Hungersnöten in den armen Ländern der Erde führen.-

28.1.09. Wladimir Putin hat in Davos eine gute und vernünftige Rede gehalten. Er sagte u.a., dass zu hochtrabende Erwartungen an der globalen Rezession mit schuld seien.- Barack Obama sagte, dass er den US Börsen scharf regulierte Finanzregeln vorschreiben werde, die dann auch global gültig sind. Aber ein neues Bretton Woods, feste Wechselkurse oder gar einen Goldstandard wird es nicht mehr geben. Dafür wird das "schwarze Gold", der Barrel-(Erdöl-)preis unsere Leitwährung sein. Z.Zt. versuchen die 700 Saudi Prinzen den Barrel- Preis unter 50 $ zu halten und produzieren Erdöl mit voller Kapazität, da ihnen ihr eigenes Wohlleben wichtiger ist als das ihrer Nachkommen. (Die weiterhin mehr oder weniger starken Barrelpreisschwankungen liegen an den hektischen Kauf- und Verkaufsaufträgenen verunsicherter Anleger.) Und obwohl die Opec eine Produktionskürzung beschlossen hatte, um die auch in der Golfregion nicht endlosen Ölvorräte zum bestmöglichen Weltmarktpreisen weiter verkaufen zu können. Natürlich sind die USA und Saudis in einer engen Überlebensgemeinschaft verknüpft, denn die Saudis könnten ohne den militärischen Schutz der US Streitkräfte ihre Ölproduktion nicht lange ungestört aufrechterhalten und die US Streitkräfte können ohne Erdöl auf Dollarbasis nicht lange voll manövrierfähig bleiben, und so sind sie aufeinander angewiesen. Und solange der Barrelpreis in Dollar notiert wird, können die USA auch weiterhin Schulden machen, d.h. Greenbacks drucken, da diese nach wie vor weltweit im Vertrauen auf die militärische und wirtschaftliche Stärke der USA als zinslose Papiergeldwährung akzeptiert werden. Unter diesen Voraussetzungen dürfte der Euro allerdings langsam an Wert verlieren, also sich die Teuerung im Euroland noch verstärken, nachdem fast alle Länder ihre Schulden durch riesige Hilfsprogramme für die Wirtschaft ihrer Länder beschlossen haben. Nur für Geldwäscher hat der Euro wegen der (kleinsten) 5-Euro-Noten noch den Vorteil, dass er sich leichter illegal transportieren lässt. -
In Deutschland ist eine weitere Zunahme der Arbeitslosigkeit zu erwarten und vor allem eine starke Abnahme unseres hohen Lohn- und Einkommensniveaus, d.h. weitere Lohnsteigerungen werden in Zukunft noch weitere Entlassungen nach sich ziehen.-
Leider hat die euphorische Prognose unserer Regierung von Wachstum und Aufschwung bis vor kurzem noch Gewerkschaften und Schlüsselberufe zu hohen Lohnforderungen (incl. Streik) ermuntert. Aber da der Barrelpreis in umgekehrter Richtung die Wertschöpfung unseres Stundenlohns beeinflusst und er auf längere Sicht wieder steigen wird, müssen wir sinkende Reallöhne erwarten, zumal diese in den neuen EU-Ländern noch nicht unseren Standard erreicht haben und auch nie erreichen werden.-
Mit physikalisch-technischer Realistik erkennt man, dass Verbrennungsmotoren die Wertschöpfung der menschlichen Arbeitsstunde um ein Vielfaches erhöht haben und ihre Energieleistung von keiner anderen Maschine erreicht wird, auch nicht von Elektromotoren.-
Zudem muß uns klar werden, dass wir die riesigen Energiemengen aus fossilen Vorratslagern, die wir heute verbrauchen -und vergeuden- , nie werden durch erneuerbare Energien ersetzen können.- Hoffentlich wird Barack Obama bei seiner Zielsetzung : Weg vom Erdöl , bald einsehen, dass auch die Atomenergie (mit all ihren Risiken) keinen Ersatz für das Erdöl bietet. . Denn mit Atomenergie kann man nur Strom erzeugen und keine Flugzeuge betreiben, genau so wenig wie Raketen und all die fürs Überleben der Menschheit unnötigen Weltraum-projekte. Außerdem wird Uran nach heutigen Erkenntnissen auch schon in etwa 20 bis 30 Jahren knapper und teurer werden.--- Sparen, vernünftig einteilen und rationieren ist das beste, was wir Menschen mit den verbliebenen fossilen Energielagern unserer Erde noch machen können.-
Während des deutschen Wirtschaftswunders hat besonders die deutsche Autoindustrie einen rasanten Aufschwung genommen, auch begünstigt durch niedrige Ölpreise. Inklusive Zulieferer, Werbung und Marketing generiert sie nun über 40% des BIP (Brutto Inlands Produkts). Umsomehr wird sie nun unter der globalen Rezesssion leiden und es wird viele Entlassungen geben.-
Begünstigt durch den Wohlstand des Wirtschaftswunders und auch durch unser demokratisches Regierungssystem wurde die Bürokratie nach dem Krieg mit deutscher Gründlichkeit großzügig wieder ausgebaut, immer mit hohen (Beamten-) Tarifen für Gehälter und Pensionen nach Adenauer-Art, und hat sich zu einem großen Berufsstand vor allem im Verwaltungsapparat entwickelt, auch in Politik, Wissenschaft und vielen Wirtschaftszweigen, besonders auch im Krankenkassensystem in Zusammenarbeit mit den kassenärztlichen Vereinigungen, in der Beredsamkeit, Geschäftssinn und persönliche Vorteilsnahme oft wichtiger sind als Sparsamkeit und Gemeinschaftssinn und z.B. einfache direkte Kontroll-Abrechnung zwischen Patient und Arzt (s.Spiegel Nr.6/09,S.54 „ Augsburger Ärztekrieg“).
Für alle Arbeitsplätze in Deutschland aber gilt gleichermaßen, dass unser reales Durchschnittseinkommen schrumpfen wird, und je schneller es sich an das Niveau in der übrigen EU (vor allem in den osteuropäischen Ländern) anpasst, desto weniger Arbeitslose werden wir haben.---Vor allem wird unsere Regierung die große Einkommenslücke zwischen den "Besserverdienenden" (zu denen ja auch viele Politiker gehören) und Otto-Normalverbraucher, die im Verlauf der Rezession -ganz abgesehen von den Arbeitslosen- immer mehr werden, reduzieren müssen.---

gk--über phantastische mathematik

Vor allem brauchen wir wieder einen gesunden Menschenverstand.
Kant hat noch den Raum (unseren menschlichen Lebensraum auf dieser Erde) als dreidimensionale Anschauungs- Form seiner Erkenntnis-Kritik zugrundegelegt.
Brockhaus: Die Anschauungsformen Raum und Zeit bilden neben den Kategorien die apriorische Grundlage der Erkenntnis.
Die Erweiterung der dreidimensionalen Raumanschauung wurde u.a. von J.K.F. Zöllner gefördert, 1872-82 Professor in Leipzig.
Z. war Anhänger des Spiritismus. -

Mathematik ist ursprünglich die aus den praktischen Aufgaben des Rechnens und Messens erwachsene Wissenschaft, die sich mit der Verknüpfung von Zahlen und Figuren beschäftigt und deren wechselseitige Beziehungen untersucht.
Erweitert und vertieft wurde diese Auffassung vom Aufgabenbereich der Mathematik durch die mathematische Grundlagenforschung, besonders durch die mathematische Logik und die Mengenlehre.
Angeregt durch deren Ergebnisse untersucht man heute eine Auffassung, die die Mathematik als die Wissenschaft vom unendlich Vielen definiert.
-(Hat das noch mit menschlicher Vernunft zu tun? oder Hybris?)------
Es scheint, dass unsere Demokratie mit ihrem auf die nächsten Wahlen gerichteten Ehrgeiz nach dem Gießkannenprinzip ein höheres Bildungs-System schaffen wollte, das in den verschiedenen Disziplinen aber nur Scheuklappen-Forscher ausbildet, da ein Einzelner gar nicht mehr im Stande ist das weite Spektrum der heutigen Wissenschaftsfächer in ihrer Gesamtheit zu erfassen.

Der letzte Allround-Forscher Einstein fühlte sich mit seiner Relativitäts-Theorie schon unsicher, aber ging mutig weiter mit cleveren Hypothesen, die letztlich ungeachtet menschlicher Erkenntnisfähigkeiten zur Urknall-Berechnung führten.

Mit der Mathematik hat man in der Physik das Dimensionssystem geschaffen.-
Leider können wir Menschen mit unseren fünf Sinnen manchmal diese Systeme nicht erfassen.
Z.B. können wir mit geschlossenen Augen und ohne Gehör nicht die Geschwindigkeit erkennen, mit der wir uns bewegen, und nicht die fortlaufende Zeit schätzen.---
Cicero war wohl einer der ersten, vielleicht auch der letzte, der eine unverbindliche Popularphilosophie für den gesunden Menschenverstand darzustellen versuchte.-------
Sankt Lorenz Strom-Eisschollenwarn-Flieger fliegen lieber so nah wie möglich über den Strom, um mit eigenen Augen (Ferngläser) An- beziehungsweise Voraussagen für den Schiffsverkehr machen zu können, statt mit Hightechgeräten aus größerer Ferne.--
Während der letzten Nanga Parbat–Besteigung wurde deutlich, wie begrenzt unsere Hightech Möglichkeiten sind. Schon in 6000 m Höhe ist durch den abnehmenden Luftdruck die Flugfähigkeit eines Hubschraubers sehr begrenzt, s. auch der kürzliche Beinahegau der Quantas 747.------ Höchstens bis 4500 m ü.M. ist der Mensch dauerhaft lebensfähig.

Mit philosophischer Fantasie kann man sich vorstellen, dass in jedem Atom ein ganzes Universum kreist,- oder unser Universum nur ein Atom in einer anderen Welt ist.---

Wir müssen eine Trennung vornehmen zwischen erkennbarer (zweifelsfrei zu unterscheidender und wahrnehmbarer) und heuristischer Wissenschaft, oder vielleicht könnte man auch sagen zwischen realistischer und euphorischer Wissenschaft.
- Schwarze Löcher? Was ist außerhalb des sich ausweitenden Urknall-Universums? -
Da wir keinerlei reale Kenntnisse über die physikalischen Medien im Makrokosmos außerhalb unseres Sonnensystems haben, ist es utopische Hypothese, Lichtjahre als Längenmaß im Urknalluniversum zu benutzen. Ebenso wie die Entdeckung des schnellsten Gestirns im ganzen Universum der deutschen Himmelsforscherin Stefanie Kommossa (Spiegel Nr 29/08,S.136).----------

GK_. (Kunterbunt)

-- Deutschland leidet an Bürokratitis und Demokratie-Palaver. -- Die Bundesregierung erzeugt einen scheinbaren "Aufschwung" und "Wachstum" großenteils mittels einer ständigen Zunahme der Staatsverschuldung, das heißt auf Kosten unserer Nachkommen.-
Es gibt kein Perpetuum Mobile und keinen Ersatz für Erdöl; wenn der "depletion mid point“ erreicht ist, werden wir a l l e merken, dass unser Durchschnitts-Wohlstand und Real-Einkommen nicht mehr wächst, sondern schrumpft.
Bis jetzt merkte es nur Otto Normalverbraucher, also gut 60% der Bevölkerung. Viele der Besserverdienenden, gut 35%, scheinen immer noch an Wachstum zu glauben.- Vorläufig sind die geringen Sprit- Preissteigerungen nur Folge der erhöhten Erdölnachfrage aus der "Autofahr-Wohlstands-Klasse" in China und anderen Staaten, und Börsenspekulationenen.
Überall in der Welt wächst die Schere zwischen Arm und Reich:
Die reichsten 10% der Weltbevölkerung besitzen 85% des Weltvermögens. Die ärmeren 50% besitzen 1% !!!
---- Seit Adenauer hat die Politik in Deutschland dafür gesorgt, daß wir über unsere Verhältnissen leben und sich die Schere zwischen Arm und Reich bei uns ähnlich entwickelt.-- Wenn der Scheitelpunkt der Fördermenge flüssigen Erdöls weltweit erreicht ist, werden die Spritpreise sprunghaft steigen.- „ www.total.com: Erdöl ist so kostbar, dass wir in Zukunft nicht umhinkommen, für seinen Einsatz Prioritäten zu setzen, vor allem zu Gunsten des Verkehrs und der Petrochemie- also dort, wo es am schwierigsten zu ersetzen ist.“!!!--- Die aktuelle globale Wirtschaftskonjunktur, von der unsere Exportindustrie profitiert, ist eine Panikblüte, wie sie manchmal bei Bäumen vorkommt. Mit der weiteren Erdölverknappung-und -Verteuerung wird sie abflauen, ebenso wie die Globalisierung insgesamt.---------------- Mit dem E u r o haben wir noch weiterhin den großen Vorteil billiger Importe, da er in Konkurrenz zum Dollar als globale Leitwährung weiter auf Höhenflug bleibt. Die DM wäre schon längst gegenüber anderen Währungen, auch einigen europäischen, abgerutscht.------------ Der brasilianische Bischof Dom Erwin Kräutler, 67, aus Koblach in Vorarlberg, traf 1965 als junger Priester in Altamira ein. Sein Bistum am Rio Xingu im Amazonasgebiet hat 400.000 Einwohner, aber ist etwas größer als Deutschland. Für ihn ist Glauben ein "Kampf fürs Leben".-------------------------------------------------------------------- -----

--G.K_. (Wirtschafts-Paradies)

Vor 200 Jahren begann für einen Teil der Menschheit das Paradies der Ausbeutung fossiler Energie-Rohstofflager, zuerst Kohle, dann Erdöl und Erdgas, und damit auch das Industriezeitalter. Schnell lernten wir diese Energien zu nutzen, zuerst die Kohle für Dampfmaschinen, vor gut 100 Jahren das Erdöl für Verbrennungsmotoren, die unser heutiges globales Verkehrs- und Transportsystem ermöglichten. Leider begannen wir sofort auch, diese Ressourcen zu vergeuden, in Kriegen, für Raketen, Stromerzeugung, Mobilität zu Lande, zu Wasser und in der Luft und unter Mißachtung jeglichen besonnenen Maßhaltens mit diesen endlichen Vorräten. Nun auch unsere Agrarproduktion für weiterhin möglichst günstiges Autofahren in den Industrieländern (für höchstens 15% der Weltbevölkerung, von der heute mindestens dieselbe Anzahl unterernährt ist) zu verwenden, scheint nicht nur sündhaft sondern auch ökonomisch kurzsichtig, da die Nahrungsmittelproduktion weltweit schon heute rückläufig ist. Da in U.S.A. die Mais Ernte jetzt zu 40 Prozent in die Benzin-Produktion geht und diese Menge nicht mehr zu günstigen Preisen nach Mexiko geliefert wird, haben sich dort schon die Tortillapreise, das Hauptnahrungsmittel der ärmeren Bevölkerung, verdoppelt.

-------- Wir Menschen sind nur in einer Gemeinschaft überlebensfähig, deren kleinste ist die Familie, darüber die Stammes Gemeinschaft und als wichtigste die Volksgemeinschaft vor allem bestimmt durch die Schriftsprache. Leider haben die Väter des Grundgesetzes es versäumt, die Wichtigkeit der Volksgemeinschaft in unserer Verfassung festzuschreiben.
Egoismus, Luxus und Anspruchsdenken bestimmt in den Wohlstands-Ländern unser Handeln, unsere kapitalistische Demokratie setzt in Wirtschaft und Politik einer globalen Profitsucht keine Grenzen. Unser heutiger Lebensstandard wird mit dem Sinken der globalen Erdölproduktion schrumpfen. Mit gesundem Menschenverstand, den Grundkenntnissen der Naturwissenschaft und up-to-date globalen Informationen ist das leicht zu erkennen. Das Durchschnitts-Netto-Realeinkommen in Deutschland geht jetzt schon zurück, viele Arbeitsplätze werden indirekt subventioniert, d.h. die reale Arbeitslosigkeit nimmt zu.
Und sie wird weiter zunehmen, bis sich unser Lohnniveau wenigstens teilweise dem in den neuen EU-Ländern im Osten angepasst hat (s.AEG etc.). Die Immobilien-Krise in den U.S.A. wird weltweit Rezessionen auslösen, auch den deutschen Aktienmarkt beeinflußen. In Deutschland , wie in allen Wohlstandsländern vergrößert sich die Schere zwischen Arm und Reich. Infolge unseres Tarifsystems bei Beamten, Angestellten und Arbeitern, steigen deren Einkommen bei den etwa 30% Besserverdienenden weiter,- und sie verdienen dank dieses Systems in Euro immer noch mehr als andere Europäer in gleichen Bedingungen.

-------- Wenn in etwa 10 bis 15 Jahren der Scheitelpunkt der weltweit möglichen Erdölförderung zu den heutigen Produktionskosten erreicht ist, werden die Spritpreise sprunghaft steigen. Nachdem in Deutschland schon heute unser Lebensstandard bei mehr als der Hälfte der Bevölkerung mit Staatsschulden alimentiert wird, muss dann der Treibstoff wohl rationiert werden. Erdgas kann nicht mit derselben Effizienz zum Autofahrern genutzt werden, Kern- Energie nur zur Stromerzeugung. Nie wieder werden wir so billig und bequem Auto fahren können wie jetzt und vielleicht noch in den nächsten 10 bis 15 Jahren.

Wir Menschen können nicht als Einzelgänger überleben, sondern nur in Gemeinschaften, und deren kleinste ist die Familie. Viele Kleinkinder zeigen schon –im Verlaufe der Jahrhunderte eingemendelte- soziale Erbanlagen, um mit ihren Geschwistern friedlich zu verkehren. In 1- Kind (und wohl auch 2-Kind)-Familien werden dann diese Gene oft wieder ausgemendelt Die nächstgrößeren Gemeinschaften waren früher die Stämme, und man hat festgestellt, dass die mit monogamen Ehen mit intakten Familien den anderen Stämmen überlegen waren, wohl hauptsächlich in Folge des Zusammenhaltens durch den starken Gemeinschaftssinn. Seitdem die Sprachen mündlich und schriftlich etabliert waren, leben wir in unserer deutschen Volksgemeinschaft. Und schon seit Generationen war es der Überlebenskampf dieser Gemeinschaften, sich gegen die anderen zu behaupten und durchzusetzen, in den Familien wie bei den Völkern.--- Der „große Schweiger“ Moltke (preußischer General-Feldmarschall) hat mal gesagt: der Krieg ist der Vater aller Dinge, da nach den Kriegszerstörungen immer wieder neuer Aufbauwille entstand. Nun, nach über 50 Jahren Frieden in Mittel- und Westeuropa, wollen und können wir hoffen, dass mit einem neuen Grundgesetz auf der Basis kulturell-humanitärer Werte eine friedliche EU weiter leben wird. Das Alte Europa kann noch nicht sterben........!--- Dann können wir europäischen Völker freundschaftlich miteinander leben und unsere Streitereien friedlich und human besprechen und beilegen, ohne uns gleich gegenseitig tot zu schießen. In der Euro-Geldgemeinschaft haben wir ja das Glück, dass der Euro in der globalen Kapitalwirtschaft neben dem Dollar als Leit-Währung mit hohem Kurs gehandelt wird, und die deutschen Importe weiterhin billig bleiben.---- Früher hatte fast jeder Mensch einen starken Gemeinschaftssinn und es hieß, frage nicht was der Staat für dich tun kann, sondern frage was du für den Staat tun kannst. Leider heißt es in unserer kapitalistischen "Werbe-Kultur": Hol Dir, was Du vom Staat kriegen kannst! - Leider wird weder im Grundgesetz noch bei der Erziehung junger Menschen diesen klar gemacht, dass der „Staat“ identisch ist mit unserer Volksgemeinschaft. Und dieses wichtige Wort ist scheinbar seit der N. S. Herrschaft verpönt. Die Gemeinschaft gibt dem Einzelnen Schutz und Hilfe, als Kind in der Familie, in Notfällen später auch den Erwachsenen. Jeder muß aber auch bereit sein, den Staat in seinen Aufgaben zu unterstützen - Es ist erstaunlich und traurig, dass heutzutage in der Werbung von Banken und anderen Finanz-Instituten man skrupellos dafür plädiert, sich die luxuriösen Wohltaten unseres Staates nicht entgehen zu lassen. ---------------In Bezug auf Volksgemeinschaftssinn (=Nationalbewusstsein) können wir uns an den USA ein Beispiel nehmen: dort wäre es unmöglich, bei einer Kurden-Demonstration wie vor einiger Zeit in Berlin ein Meer von Roten-Halbmond-Fahnen zu sehen., ebenso eine islamistische Parallel-Gesellschaft.-----
Arbeitslosigkeit gibt es in der Welt schon seit Jahrhunderten. Aber erst im Industriezeitalter .mit genormten Arbeitsverträgen wurde diese auch registriert. Vor 75 Jahren verhalf deren starke Zunahme Hitler zur Macht. Heute ist aus schon erwähnten Gründen eine weitere Zunahme zu erwarten. Wie schon zu Beginn des Industriezeitalters verursacht fast jede Neuerung oder neue Erfindung einen Abbau von Arbeitsplätzen, auch in der elektronischen Kommunikation.-------------------------- Der bayerische Wirtschaftsminister Huber fragte kürzlich snobbish-konsterniert: sollen wir denn alle „Trabbi“ fahren ? 40% der Wertschöpfung des deutschen Inland-Produktes wird von der deutschen Autoindustrie erzeugt. In den USA geht heute schon der Absatz spritfressender Luxusautos drastisch zurück. Wenn die Spritpreise-Preise in Deutschland in absehbarer Zeit um das Mehrfache steigen, werden auch bei uns nur noch die wenigsten die - für die Autoindustrie hochprofitabelen - Luxusfahrzeuge kaufen wollen oder können, und dadurch auch der Nettoerlös der Autofirmen sinken und entsprechend auch das deutsche Inlandprodukt.
Unser Wohlstand hat seinen Höhepunkt überschritten und keiner scheints zu merken außer Otto-Normalverdiener, und das sind über 60% der Bevölkerung. Die oberen 35% bedienen sich weiter mit Einkommenserhöhungen auf Staats-(Volksgemeinschafts-)Schulden einschließlich der Politiker, die die Voraussetzungen für diese Möglichkeit schaffen.--------

GK_grund-kenntnisse

So wurde eine egoistische Denkweise gefördert, die unsere kapitalistisch-bürokratische Demokratie immer mehr in eine Klassengesellschaft zerfallen lässt.
Managergehälter steigen per Selbstbedienung ungebremst in sittenwidrige Dimensionen, Top-Manager leben in einer internationalen Multi-kulti Welt, mit nur noch wenig
Verantwortungsbewusstsein für das Wohl der deutschen Volksgemeinschaft. Ihr Wolkenkuckusheim verschleiert auch eine realistische Beurteilung der fossilen Energie-Ressourcen unserer Erde.
Seit 200 Jahren lebt unsre westliche Welt (15% der Erdbevölkerung?) im Kohle-, Gas- und Erdölparadies. Doch das ist begrenzt. Fachleute erwarten den Erdöl-depletion-mid-point (Scheitelpunkt der Produktionsmenge) in etwa 10 bis 15 Jahren (plus minus fünf). Spätestens dann wird auch unsere (Hightech-) globale Wirtschaft schrumpfen. Jet-Kerosin, Raketen-Brennstoff und Diesel für starke Verbrennungs-Motoren (Schwerlastwagen, Container-schiffe, etc.) lässt sich aus Kohle nicht herstellen.
Die globale Hightech Wirtschaft wird schrumpfen.
Mit den Grund-Kenntnissen der Naturwissenschaft und einem gesunden Menschenverstand sollte jeder vernünftige Mensch das begreifen können. Allerdings muss uns auch klar werden, daß die ungeheure Energieverschwendung,die wir uns in den hochindustrialisierten Ländern leisten, nicht durch erneuerbare oder andere Energiequellen ersetzt werden können, sondern nur durch rigide Sparsamkeit. Kein Auto und kein Verbrennungsmotor schont die Umwelt, sondern schädigt sie. Die Greenpeac-Leute wissen das. Wenn sie darüber aber öffentlich viel reden würden, hätten sie bald keinerlei Spendeneinkünfte mehr. Ebenso gibt es Politiker, die das klar sehen, aber bei den nächsten Wahlen nicht mehr kandidieren bräuchten, wenn sie viel darüber reden.-
Andererseits wird die Gefahr einer Klimakatastrophe hysterisch übertrieben. Starke, das menschliche Leben beeinflussende Klimaänderungen, gab es in den vergangenen Jahrtausenden schon häufig. Aber wir wissen viel zu wenig darüber, um irgendwelche Prognosen für die Zukunft geben zu können. Auch Hurrikan-Jahre waren in den letzten Jahrhunderten eher die Regel als die Ausnahme. -
Um die fossilen Energiereserven der Erde für möglichst viele Menschen nutzbringend einsetzen zu können, müsste eine UNO Behörde die Verwaltung und Einteilung dieser Reserven übernehmen. Leider ist das utopisches Wunschdenken. Denn der Materialismus unseres globalen Wirtsschaftssystems erstickt das Streben nach gleichem Wohlstand für alle Völker. Wir können in Deutschland froh sein, daß wir den Euro haben, der neben dem Dollar als Weltreservewährung gehandelt wird, und dadurch momentan seinen hohen Wert hält. Allerdings wird in Deutschland die Schere zwischen den Besserverdienenden und Otto Normalverbraucher immer größer.