9. Nov. 07, 16:09
bi_ zur kur
Das tägliche Schreibtischsitzen behagte mir zwar nicht so ganz, aber zuhause gab es genug körperliche Arbeit um unser 640 m² großes Eckgrundstück ums Haus in einen Garten zu verwandeln.
An der Südostecke des Hauses waren auf der ganzen Breitseite zum Nachbarhaus und auf der halben Längsseite zur Bussard Straße tiefe Böschungen ausgehoben, da hier die Kellerräume mit großen Fenstern und meterhohen Wänden darunter wie im Erdgeschoß Tageslicht hatten und als Wohnräume genutzt werden konnten. Zur Festigung der Böschungen benutzten wir Bodenpflanzen.
Auf dem größten Teil der ebenen Fläche in Straßenhöhe säten wir Rasen. An der Längsseite im Nordosten zum dortigen Nachbarn war die Erde bis zum oberen Kellerrand aufgeschüttet und ich pflasterte den ganzen Streifen bis zur dort gelegenen Haustür, so das vorn am Straßenrand das Auto einen Parkplatz auf unserem Grundstück hatte. Für den Bau einer Garage war der Streifen zu schmal.
Am hinteren Ende des Streifens legte Maria ein Blumenbeet an. Die Kellerräume an dieser Seite haben nur durch schmale Mauerschächte mit kleinen Fensterluken Tageslicht.
An den beiden Straßenseiten mit dem großen Bogen am Eckpunkt baute ich einen Jägerzaun und pflanzte dahinter eine Hecke. Hinter der Steintreppe, die vom Parkplatz aussen direkt in den Keller führt, legte ich einen großen Sandkasten an.
An den Seiten des Grundstücks pflanzte ich mehrere Kiefern, zwei Birken und an den beiden Ecken zur Bussardstraße je eine Pappel.-
Da ich beim Versorgungsamt meine Gelbsucht als Kriegsschaden angemeldet hatte, wurde mir alle zwei Jahre eine dreiwöchige Kur in einem Leberheilbad genehmigt.
Die erste Kur konnte ich schon im Frühjahr 1955 in Bad Neuenahr genießen. Da diese Kuren aber nur in Deutschland vom Versorgungsamt bezahlt wurden, musste ich in Amerika darauf verzichten.
Nach unserer Rückkehr beantragte ich eine weitere Kur und verbrachte diese im Frühsommer 1973 in Bad Kissingen.
Während dieser Zeit ereignete sich in Mittelfranken ein Wolkenbruch. Kurz zuvor hatte Fa. Heinlein auf dem in der Bussardstraße anschließenden Grundstück die Baugrube für das nächste Fertighaus ausgehoben, die dabei voll Wasser lief.
Leider brach der provisorische Damm zu unserem Grundstück und das Wasser lief in unseren Keller.
Als Maria mir davon telefonisch berichtete, fügte sie gleich hinzu, dass sie die Schadensbeseitigung sehr gut ohne meine Anwesenheit erledigen könne.
Alle zwei Jahre bekam ich eine weitere Kur, für die der Arbeitgeber mich beurlaubern musste.-
An der Südostecke des Hauses waren auf der ganzen Breitseite zum Nachbarhaus und auf der halben Längsseite zur Bussard Straße tiefe Böschungen ausgehoben, da hier die Kellerräume mit großen Fenstern und meterhohen Wänden darunter wie im Erdgeschoß Tageslicht hatten und als Wohnräume genutzt werden konnten. Zur Festigung der Böschungen benutzten wir Bodenpflanzen.
Auf dem größten Teil der ebenen Fläche in Straßenhöhe säten wir Rasen. An der Längsseite im Nordosten zum dortigen Nachbarn war die Erde bis zum oberen Kellerrand aufgeschüttet und ich pflasterte den ganzen Streifen bis zur dort gelegenen Haustür, so das vorn am Straßenrand das Auto einen Parkplatz auf unserem Grundstück hatte. Für den Bau einer Garage war der Streifen zu schmal.
Am hinteren Ende des Streifens legte Maria ein Blumenbeet an. Die Kellerräume an dieser Seite haben nur durch schmale Mauerschächte mit kleinen Fensterluken Tageslicht.
An den beiden Straßenseiten mit dem großen Bogen am Eckpunkt baute ich einen Jägerzaun und pflanzte dahinter eine Hecke. Hinter der Steintreppe, die vom Parkplatz aussen direkt in den Keller führt, legte ich einen großen Sandkasten an.
An den Seiten des Grundstücks pflanzte ich mehrere Kiefern, zwei Birken und an den beiden Ecken zur Bussardstraße je eine Pappel.-
Da ich beim Versorgungsamt meine Gelbsucht als Kriegsschaden angemeldet hatte, wurde mir alle zwei Jahre eine dreiwöchige Kur in einem Leberheilbad genehmigt.
Die erste Kur konnte ich schon im Frühjahr 1955 in Bad Neuenahr genießen. Da diese Kuren aber nur in Deutschland vom Versorgungsamt bezahlt wurden, musste ich in Amerika darauf verzichten.
Nach unserer Rückkehr beantragte ich eine weitere Kur und verbrachte diese im Frühsommer 1973 in Bad Kissingen.
Während dieser Zeit ereignete sich in Mittelfranken ein Wolkenbruch. Kurz zuvor hatte Fa. Heinlein auf dem in der Bussardstraße anschließenden Grundstück die Baugrube für das nächste Fertighaus ausgehoben, die dabei voll Wasser lief.
Leider brach der provisorische Damm zu unserem Grundstück und das Wasser lief in unseren Keller.
Als Maria mir davon telefonisch berichtete, fügte sie gleich hinzu, dass sie die Schadensbeseitigung sehr gut ohne meine Anwesenheit erledigen könne.
Alle zwei Jahre bekam ich eine weitere Kur, für die der Arbeitgeber mich beurlaubern musste.-