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bi_in portland

Am Samstag, dem 31. Mai 86, flog ich früh mit der KLM/United Airlines vom Flughafen Nürnberg, wohin mich Stephen mit dem Auto brachte, über Frankfurt, Amsterdam und Seattle nach Portland, wo ich vom Flughafen mit Ilse telefonierte und sie mich mit dem Auto abholte.
Ilse und Bill hatten damals einen kleinen Pinto Station Wagon.
Am Sonntag fuhren wir in den Rosengarten zu einer großen Aufführung im Freiluftheater und danach ins Hallen-Schwimmbad ihres Fitnes-Vereins. Vor und nach dem Schwimmen gabs eine heiße Dusche.
Bill hatte vor kurzem einen Schlaganfall gehabt und war deshalb noch in einem nahe gelegenen Erholungsheim, wo er ein eigenes Zimmer bewohnte.
Am Montag morgen fuhren Ilse und ich auf dem Freeway 99 über Salem und Albany nach Corvallis, wo wir eine ihrer Freundinnen besuchten, und nach dem Mittagessen weiter zur Küsten Straße 101 am Sea Lions Cave, wo wir vom Aussichtspunkt am Touristen Kiosk weit aufs Meer und tief unten in ihrer kleinen Felsenbucht den jungen Seelöwen beim Spielen zuschauen konnten.
Dann weiter über Coos Bay und Gold Beach nach Brookings, wo wir unsere Freunde Mike Page und seine Frau Frances besuchten. Wir wurden herzlich eingeladen zum Essen und Übernachten.
Am nächsten Morgen fuhren wir mit Mike zum kleinen Fischerhafen am Chetco Fluß, wo Mike früher sein eigenes Boot liegen hatte, zur Chetco Kredit Union, der örtlichen Sparkasse, zu Dave Fortier, unserm alten Rechtsanwalt, der auch ein wenig Deutsch sprechen konnte;
auch zu unserem alten Haus an der kleinen Steilküstenbucht und zum langen Badestrand vor den hohen Felswänden am Camping-Park nördlich des Ortes.
Der eine dunkle Sand dort lädt zwar zum Sonnenbaden und Strandlaufen ein, aber weniger zu einem Bad im Meer, da das Wasser meist ziemlich kühl ist wegen des kalten Polar Stromes, der dicht an der Küste nach Süden zieht.
Zum Dinner luden wir Frances und Mike in ein großes Restaurant an der Hauptstraße ein.
Nachmittags besuchten wir ihren Sohn Tom, der sich mit seiner Frau Gloria ein modernes Haus an der anderen Ecke des großen Familien-Grundstücks gebaut hatte.

Nach dem Frühstück am nächsten Morgen verabschiedeten wir uns und fuhren zurück auf der Küstenstraße 101 gen Norden.
Zuerst in einen großen privaten Campingplatz, den dort ein Bekannter, der früher in Polen eine Metzgerei hatte, vor einigen Jahren gegründet hätte.
Das Honey Bear Camping waren gut besucht, vor allem wegen der erstklassigen Küche in seinem Camprestaurant. Dort aßen wir zu Mittag und kauften ein großes Stück geräucherten Naturlachs (an der Oregon Coast gibt es noch keine künstliche Lachszucht wie in den norwegischen Fjorden).
Wir fuhren weiter zu den Oregon Dunes, einem etwa 20 Kilometer langen und zwei bis 3 km breiten Naturschutzgebiet mit hohen Sandhügeln, die sich im Laufe der Jahrhunderte durch den Meeres Wind hinter dem Stand gebildet haben und die auch weiter ständig ihre Form und Höhe durch den Wind verändern.
Am Wachhaus kann man auch vierrädrige Motor-Buggies mieten, mit denen man auf den Dünen und am Strand herumkurven kann, wie man sie auch auf unseren Straßen jetzt manchmal sieht.
Ilse machte einen langen Spaziergang auf dem Strand und ich einen kürzeren, meinen Möglichkeiten entsprechend. Wir machten noch an Otters Rock und anderen Aussichtspunkten auf der Küstenstraße halt, in Depot Bay nochmal einen Strandspaziergang und waren dann am späten Abend wieder an Ilses Haus.-

Einen Tag später lagen im Portlander Hafen 1 US-Zerstörer und 2 Corvetten, die man kostenlos besichtigen konnte.
So gab es in der großen Stadt immer etwa zu sehen und zu erforschen.
-Fast jeden Tag besuchten wir auch Bill in seinem Genesungsheim.-
Ende der Woche fuhren wir für zwei Tage nach Vancouver B.C. in Canada, um dort eine Ausstellung zu besuchen, und danach schlenderten wir noch durch China Town.-
Um Ilse während Bills Krankheit nicht zu sehr bei seiner Pflege zu stören, buchte ich meine Flüge nach Portland immer nur für zwei Wochen und so ging mein Flieger dann bald wieder nachhause.

--BI.---

Im Juli 1985 flog ich hin wie jedes Jahr für 2 Wochen nach Portland/OR meine Schwester Ilse besuchen.
Ich hatte am Flughafen wie üblich ein Mietauto gebucht und wir machten damit ein paar größere Fahrten, nach Brookings, Vancouver B.C., zu Ilses Freunden an der Pazifikküste und in die Berge am Mount Hood.
Ich verlebte mit ihr nach ein paar schöne Sommertage auf ihrem großen Grundstück am Berghang, das ihr aber langsam zu gross wurde.
Sie wollte es verkaufen und in ein Altersheim ziehen.
So fuhr ich auch mit ihr verschiedene Heime, von denen es in der Umgebung genug gab, besichtigen.
Dann flog ich wieder nachhause.---

Im Herbst fuhr ich wieder nach Polen, um meine Freunde dort zu besuchen. Alleine, da Christian inzwischen auch seinen Führerschein gemacht hatte

Am 11.9. 86. wurde Barbaras zweiter Sohn Thilo geboren (Marias und mein zweites Enkelkind) in der Regensburger Klinik per Kaiserschnitt.

bi_in karpatentälern

In der 2. September-Hälfte buchte ich, wie jedes Jahr im Herbst, einen zweiwöchigen Hin- und Rückflug von Nürnberg nach Portland/OR zugleich mit einem Mietwagen am dortigen Flughafen, um meine Schwester Ilse zu besuchen. Am 22. und 29. machten wir zusammen eine Autotour nach Vancouver/BC und vorher hatten wir auch schon eine Fahrt nach Brookings unternommen.

Zurück in Bubenreuth fuhr ich mit meinem Auto am 14. November in die Tschechoslowakei.
In Prag und Pressburg benutzte ich wieder mein Klapprad für die Stadtrundfahrten.
Danach fuhr ich weiter durch die Ostslowakei bis Kaschau (Kosice), der größten Stadt dort, dann aber schnell zurück nachhause, da es in den Karpatentälern, wo ich auch mehrere Zigeunersiedlungen sah, schon winterlich kalt wurde mit leichtem Schneefall.---

bi_mens sana

Stand 15.1. 08. Seite 61.--Bi.
---Im Herbst 1983 flog ich mit Christian und seinem zwei Jahre älteren Freund Gerald aus seiner Pfadfindergruppe, der schon einen Führerschein besaß und mich beim Fahren ablösen konnte, nach Seattle/WA, wo wir auch einen Mietwagen am Flughafen gebucht werden.
Auf unserer zweiwöchigen Fahrt entlang der US Westküste besuchten wir zuerst meine Schwester Ilse in Portland/OR, die damals noch in ihrem Haus auf dem großen Grundstück im Vorort St.Johns am Berghang westlich des Willamette River wohnte.
-? eine Seite weg!
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N.S. Spruch: Nur in einem gesunden Körper lebt ein gesunder Geist.
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1984 heirateten am siebenten Juli unsere älteste Tochter Barbara und ihr Verlobter Walter Frank in der kleinen katholischen Kirche an der Bubenreuther Hauptstraße nach Bräuningshof.
Nach dem Hochzeitsgottesdienst standen am Ausgang Walters Kameraden des Alterlanger Schießvereins in ihrer Tracht Spalier und gratulierten lauthals.
Dann feierten wir mit einem großen Gartenfest auf unserem Grundstück mit vielen Gästen bei schönstem Sommerwetter.
Walter war als Zeitsoldat Sanitäts-Unteroffizier in der großen Infanterie-Kaserne in Regensburg, Barbara arbeitete dort als Hotelfachfrau-Azubi in dem großen Restaurant direkt am Dom.
Barbara ist etwas kleiner als ich, Walter ist zwei Jahre älter und einen Kopf größer als sie. Beide hatten schon seit mehreren Monaten in einer Mansarden-Wohnung am Stadtrand von Regensburg nördlich der Donau zusammen gewohnt.

bi_ controler

Auch unsere Förster im Headquarters Camp hatten einen Helikopter zur Verfügung und ich durfte öfter mal mitfliegen über die firmeneigenen Waldgebiete, was für mich die liebste Beschäftigung war.

Im Sommer 1958 bekam ich einen Job im großen Werk in Longview als Controler in der „glue-lam-beam“-Fertigung angeboten, wo ich mehr Verantwortung hatte und auch ein besseres Gehalt.
Jeden Tag von Castle Rock, dem Ort in der Nähe von Headquarters Camp, zudem auch Holzes Hühnerfarm gehörte, mit dem Auto zur Arbeit zu fahren, war mir aber zu weit.
So mietete ich mir eine Cabin in der Nähe des Werkes. Cabins sind kleine Ein-Apartment-Häuschen, in langen Reihen dicht zusammengebaut, natürlich aus Holz wie fast alle Wohnhäuser in U. S. A.
Ganz in der Nähe war ein kleiner See, zu dem ich oft schwimmen ging.
An Wochenenden war ich häufig bei meinen Freunden eingeladen.
Ilse wohnte damals im Haus von Frau Heise in Portland, einer Sudetendeutschen, die mit Mann und Kindern schon lange in USA lebte. Auch dort war ich oft zu Besuch.

In den Sommern 1958/59 fuhr ich mehrmals zu Oliphant`s, einem schottischen Ehepaar, etwa 15 Jahre älter als ich. Sie wohnten in einem luxuriösen Bungalow mit großem Garten am Scenic Boulevard mit herrlicher Aussicht auf das weite Farmland westlich von Portland.
Ich kam immer zum Rasenmähen, schlief im Gästezimmer und wurde großzügig bewirtet.
Wir unterhielten uns viel auf Englisch.
Er war wohlhabender Banker, und sie lebten in vornehmem Stil.--
Jede Woche ging ich zum Square Dancing, was mir viel Spaß machte.
So lebte ich anderthalb Jahre lang alleine in meiner Cabin.