23. Aug. 07, 16:23
bi_adolf hitler
Im Sommer 1936 wurde meine Stolz als „großer Bruder" schwer beleidigt: in dem 2 Kilometer entfernten Gut Bronikowo war eine kleine Reitschule gegründet worden und meine Schwester Ilse durfte dort reiten lernen.
Ich aber nicht, weil ich sehr steif war und meine Eltern fürchteten, daß ich vom Pferd fallen und mir das Genick brechen könnte. (Vielleicht ist es gut für Kinder, stolz zu sein, um ihr Selbstbewusstsein zu stärken.)
In Berlin waren in einem Gesundheitsstudio wochenlang meine Kniegelenke mit warmen Lehm-Packungen und Massagen behandelt worden. Dort wurde denn auch meine Zähne Jahre lang mit Zahnspangen reguliert, einer sehr qualvolle Behandlung. Der Dentist Herr Spyra wohnte in der Preußen-Allee uns gegenüber in einem großen Wohnblock. Auch von Neu Bentschen aus musste ich noch mehrmals in seine Praxis fahren, um meine Zähne mit dünnen Drähten an der Spange fest zu ziehen, bis sie gerade genug gestanden. In Neu Bentschen gab es zwar auch eine Arztpraxis, aber ich kann mich nicht erinnern, sie jemals besucht zu haben.
-- Seit der Entstehung des Ortes gab es auch schon einen Turnverein, der die Erinnerung an Turnvater Jahn pflegte. Auf einem riesigen 3 m hohen Findlingsstein, der auf dem Orts-Friedhof stand, waren seine Lebensdaten eingraviert. Der Friedhof liegt am Ende der Bahnhofs-Geleise auf der Westseite, vom Orts-Ende führte die 1 Kilometer lange Straße neben den Gleisen dorthin, davor biegt die Straße im rechten Winkel nach Osten ab durch eine lange Unterführung nach dem kleinen Dorf Klastawe auf der Ostseite des Bahnhofs-Geländes. Ich war Mitglied der Jugendgruppe des Turnvereins.
Im August 1936 fuhr unsere Gruppe für eine Woche zu den Olympischen Spielen in Berlin. Wir wohnten in einem Zeltlager am Ufer der Havel, wo wir baden konnten und morgens und abends unsere Mahlzeiten bekamen. Nach dem Frühstück marschierten wir mit , Marsch- Verpflegung , die 3 km zum Olympiastadion. Die Leichtathletik-Kämpfe fanden schon in der ersten Woche auch statt, und da wir erst zur zweiten Woche ankamen, sahen wir die Reiter-Wettkämpfe auf dem Reiterfeld, Fechten in der großen Freiluft-Waldbühne, nur Fußball und Feldhandball, das auf dem gleichen Feld wie Fußball gespielt wurde, im Olympiastadion.
Dort sah ich einmal Adolf Hitler in der Führer-Loge aus etwa 150 m Entfernung. Feld- Handball war damals nicht im Olympia-Programm und wurde auch weltweit nur selten gespielt, ganz einfach weil es damals erst wenige große Hallen gab, im Gegensatz zu heute, da Hallenhandball populär ist und die Spieler gut verdienen können.-
Ich aber nicht, weil ich sehr steif war und meine Eltern fürchteten, daß ich vom Pferd fallen und mir das Genick brechen könnte. (Vielleicht ist es gut für Kinder, stolz zu sein, um ihr Selbstbewusstsein zu stärken.)
In Berlin waren in einem Gesundheitsstudio wochenlang meine Kniegelenke mit warmen Lehm-Packungen und Massagen behandelt worden. Dort wurde denn auch meine Zähne Jahre lang mit Zahnspangen reguliert, einer sehr qualvolle Behandlung. Der Dentist Herr Spyra wohnte in der Preußen-Allee uns gegenüber in einem großen Wohnblock. Auch von Neu Bentschen aus musste ich noch mehrmals in seine Praxis fahren, um meine Zähne mit dünnen Drähten an der Spange fest zu ziehen, bis sie gerade genug gestanden. In Neu Bentschen gab es zwar auch eine Arztpraxis, aber ich kann mich nicht erinnern, sie jemals besucht zu haben.
-- Seit der Entstehung des Ortes gab es auch schon einen Turnverein, der die Erinnerung an Turnvater Jahn pflegte. Auf einem riesigen 3 m hohen Findlingsstein, der auf dem Orts-Friedhof stand, waren seine Lebensdaten eingraviert. Der Friedhof liegt am Ende der Bahnhofs-Geleise auf der Westseite, vom Orts-Ende führte die 1 Kilometer lange Straße neben den Gleisen dorthin, davor biegt die Straße im rechten Winkel nach Osten ab durch eine lange Unterführung nach dem kleinen Dorf Klastawe auf der Ostseite des Bahnhofs-Geländes. Ich war Mitglied der Jugendgruppe des Turnvereins.
Im August 1936 fuhr unsere Gruppe für eine Woche zu den Olympischen Spielen in Berlin. Wir wohnten in einem Zeltlager am Ufer der Havel, wo wir baden konnten und morgens und abends unsere Mahlzeiten bekamen. Nach dem Frühstück marschierten wir mit , Marsch- Verpflegung , die 3 km zum Olympiastadion. Die Leichtathletik-Kämpfe fanden schon in der ersten Woche auch statt, und da wir erst zur zweiten Woche ankamen, sahen wir die Reiter-Wettkämpfe auf dem Reiterfeld, Fechten in der großen Freiluft-Waldbühne, nur Fußball und Feldhandball, das auf dem gleichen Feld wie Fußball gespielt wurde, im Olympiastadion.
Dort sah ich einmal Adolf Hitler in der Führer-Loge aus etwa 150 m Entfernung. Feld- Handball war damals nicht im Olympia-Programm und wurde auch weltweit nur selten gespielt, ganz einfach weil es damals erst wenige große Hallen gab, im Gegensatz zu heute, da Hallenhandball populär ist und die Spieler gut verdienen können.-