22. Jul. 08, 10:13
gk--Knappheit&Krakatau
Also müssen wir uns in Deutschland darüber klar werden, dass mit der unumkehrbaren Verknappung und Verteuerung des Erdöls der durchschnittliche Arbeitsstundenlohn sinken wird.
Die Mehrheit der Arbeitnehmer (wohl über 60% der Bevölkerung) erkennt schon längst die beginnende Inflation, die durch die steuerliche Subventions-Politik der Regierung für Arbeitslose und Geringverdienende noch verstärkt wird.---
Klartext: wir werden für unseren Lohn länger arbeiten müssen, bzw. pro Arbeitsstunde weniger verdienen.-
Leicht fällt es einem, anspruchsvoller zu werden, wenn die materiellen Möglichkeiten so schnell steigen wie in den vergangenen 50 Jahren unseres Erdölparadieses, aber schwer ist es, seine Ansprüche zurückzuschrauben, wenn der Luxus genau so schnell wieder schrumpft.
Und wenn dieser Schrumpfungsprozess durch Streiks und Arbeitskämpfe noch verstärkt wird, können wir nur hoffen, von Unruhen und Revolten verschont zu bleiben.--
Natürlich kann in vielen unterentwickelten Ländern mit Hungerlöhnen noch ein Aufschwung (Wirtschaftswachstum) stattfinden, doch meist wird dieser durch eine reiche und gierige Oberschicht abgesaugt.
Global gibt es einen, weiter sinkenden, Durchschnitts-Lebensstandard, den wir in Deutschland und allen anderen hochindustrialisierten Ländern längst überschritten haben. Doch viele arme Völker liegen, meist dank ihrer gierigen Oberschicht, noch weit unter diesem Durchschnitt und werden es wohl weiter bleiben.
Und bei der wie jetzt stattfindenden globalen Verteuerung aller Nahrungsmittel sind sie die ersten, die Hunger leiden.---
--- Bei der Firma Choren Industries im sächsischen Freiberg geht die erste Raffinerie in Betrieb, die Holzabfälle in hochreinem Diesel verwandelt. Die erste Großindustrieanlage dieser "Holz zu BtL-Diesel" Technik soll 2012 im ostbrandenburgischen Schwedt den Betrieb aufnehmen. Aber selbst wenn diese Entwicklung planmäßig voranschreitet, wird sie die heute benötigte Menge an Diesel-Treibstoff nie erreichen können, da diese Erde nicht genügend Holz produzieren kann.---
Am 10./11 April 08 im Deutschen Fernsehen in Wort und Bild: ein katholischer Priester, Freund von Papst Benedikt XVII, als Teufelsaustreiber in einer katholischen Kapelle in Rom, von der Kirche autorisiert und finanziert !
----------------Phantom-Zahnschmerz.------------
Leider wird durch Management und Politik in unserem Land durch "Wachstum und Aufschwung"-Parolen eine unrealistische Augenwischerei betrieben und andererseits einer kapitalistisch geprägten Wirtschaft freie Hand gelassen, den maßgeblichen Schichten dieser Gesellschaft ihre eigenen Einkommen dank längst nicht mehr zeitgemäßer Tarif-, Beamten- oder fehlender Gesetze ständig nach eigenem Belieben erhöhen zu können.
---Lebensstandard 1938 – 2008.--Nach sieben Jahrzehnten rapiden Wachstums, nur unterbrochen durch den Zweiten Weltkrieg, haben wir in Deutschland den Zenit unseres Durchschnitts-Wohlstands nun überschritten.
1935, ich war 14 Jahre alt, gab es Orangen meist nur um die Weihnachtszeit, Bananen noch seltener, für meine Enkel nun jede Menge des ganze Jahr über.
Doch wenn nun immer mehr Menschen auf dieser Erde hungern, müssen wir einsehen, dass alle unsere Nahrungsmittel, und vor allem auch die Luxus-Artikel, die es früher nicht gab, wieder knapper und teurer für uns werden.
Und wir werden auch die Hilfe für unterentwickelte Länder, die sich leider oft zum Nachteil der ärmeren Bevölkerung dort auswirkte, einschränken beziehungsweise ganz beenden müssen.
Und vor allem werden wir unser Anspruchsdenken aufgeben und all unsere schrumpfenden Ressourcen vernünftig und sparsam einteilen müssen. Nur so werden wir in seinen heutigen Lebensstandard im Wohn-und Kulturbereich noch möglichst lange einigermaßen beibehalten können.
---Allerdings wird es kritisch, wenn vor allem unsere Autoindustrie, die in Deutschland etwa 40% des Bruttoinlandsproduktes generiert, unter weiter rapide steigenden Spritpreisen deutlich zu leiden beginnt.—
In Deutschland wird in den nächsten Generationen niemand, der sein Einkommen vernünftig und sparsam einteilt, Hunger leiden brauchen.
Aber wenn in vielen 100 Jahren die fossilen Energie-Rohstofflager Öl, Gas und Kohle aufgebraucht sind, werden unsere Nachfahren wohl wieder einen mittelalterlichen Lebensstandard haben.-
Schon vorher werden wir allerdings unseren geliebten Nichtarbeitstag, den Samstag (Sonnabend) streichen müssen. "Sechs Tage in der Woche sollst du arbeiten, am Siebenten aber sollst Du ruhen."---
----Klimaschutz?—.
Wir wissen, dass auf dieser Erde immer wieder Klimaänderungen, manchmal auch sehr schnelle, stattgefunden haben.
Aber wir wissen nur sehr wenig darüber, wann und in welchen Bereichen und aus welchen Ursachen.
Deshalb können wir auch kaum viel darüber voraussagen, ob, wie und wann durch den erhöhten Ausstoß von CO 2 Gasen in den nächsten Jahrzehnten eine globale Klimaänderung stattfinden wird.------------
Beim Vulkanausbruch des Krakatau im Jahre 1883 flog die vulkanische Insel in der Sundastraße zwischen Sumatra und Java in die Luft.
Vom über 3000 m hohen Vulkanberg Krakatau blieben nur 800 m übrig, von 33,5 Quadratkilometer der Insel nur 10,5.-
Eine gewaltige, bis 36 m hohe Flutwelle richtete besonders auf Java und Sumatra furchtbare Verhehrungen an und wurde bis Südamerika, Reunion und Mauritius verspürt.
Die Verluste an Menschenleben betrugen etwa 40.000, das geförderte Material 18 Quadratkilometer, das Aschenfallgebiet war etwa 827.000 km² groß. Eine 70 m hohe Aschenschicht bedeckte die Insel; die Rauch- und fünf Staubsäule stieg bis zu 30 km hoch und war 700 km weit sichtbar. Noch jahrelang kreisten riesige Staubwolken um die Erde. Seit 1928 zeigt der Krakatau eine erneute heftige Tätigkeit mit unterseeischen Ausbrüchen und neuer Inselbildung.- Natürlich hatte man vor 125 Jahren noch nicht unsere modernen Mess- und Dokumentations-Möglichkeiten, um eine globale politische Vorsorgeoperation wie heutzutage ins Leben zu rufen.
Die Mehrheit der Arbeitnehmer (wohl über 60% der Bevölkerung) erkennt schon längst die beginnende Inflation, die durch die steuerliche Subventions-Politik der Regierung für Arbeitslose und Geringverdienende noch verstärkt wird.---
Klartext: wir werden für unseren Lohn länger arbeiten müssen, bzw. pro Arbeitsstunde weniger verdienen.-
Leicht fällt es einem, anspruchsvoller zu werden, wenn die materiellen Möglichkeiten so schnell steigen wie in den vergangenen 50 Jahren unseres Erdölparadieses, aber schwer ist es, seine Ansprüche zurückzuschrauben, wenn der Luxus genau so schnell wieder schrumpft.
Und wenn dieser Schrumpfungsprozess durch Streiks und Arbeitskämpfe noch verstärkt wird, können wir nur hoffen, von Unruhen und Revolten verschont zu bleiben.--
Natürlich kann in vielen unterentwickelten Ländern mit Hungerlöhnen noch ein Aufschwung (Wirtschaftswachstum) stattfinden, doch meist wird dieser durch eine reiche und gierige Oberschicht abgesaugt.
Global gibt es einen, weiter sinkenden, Durchschnitts-Lebensstandard, den wir in Deutschland und allen anderen hochindustrialisierten Ländern längst überschritten haben. Doch viele arme Völker liegen, meist dank ihrer gierigen Oberschicht, noch weit unter diesem Durchschnitt und werden es wohl weiter bleiben.
Und bei der wie jetzt stattfindenden globalen Verteuerung aller Nahrungsmittel sind sie die ersten, die Hunger leiden.---
--- Bei der Firma Choren Industries im sächsischen Freiberg geht die erste Raffinerie in Betrieb, die Holzabfälle in hochreinem Diesel verwandelt. Die erste Großindustrieanlage dieser "Holz zu BtL-Diesel" Technik soll 2012 im ostbrandenburgischen Schwedt den Betrieb aufnehmen. Aber selbst wenn diese Entwicklung planmäßig voranschreitet, wird sie die heute benötigte Menge an Diesel-Treibstoff nie erreichen können, da diese Erde nicht genügend Holz produzieren kann.---
Am 10./11 April 08 im Deutschen Fernsehen in Wort und Bild: ein katholischer Priester, Freund von Papst Benedikt XVII, als Teufelsaustreiber in einer katholischen Kapelle in Rom, von der Kirche autorisiert und finanziert !
----------------Phantom-Zahnschmerz.------------
Leider wird durch Management und Politik in unserem Land durch "Wachstum und Aufschwung"-Parolen eine unrealistische Augenwischerei betrieben und andererseits einer kapitalistisch geprägten Wirtschaft freie Hand gelassen, den maßgeblichen Schichten dieser Gesellschaft ihre eigenen Einkommen dank längst nicht mehr zeitgemäßer Tarif-, Beamten- oder fehlender Gesetze ständig nach eigenem Belieben erhöhen zu können.
---Lebensstandard 1938 – 2008.--Nach sieben Jahrzehnten rapiden Wachstums, nur unterbrochen durch den Zweiten Weltkrieg, haben wir in Deutschland den Zenit unseres Durchschnitts-Wohlstands nun überschritten.
1935, ich war 14 Jahre alt, gab es Orangen meist nur um die Weihnachtszeit, Bananen noch seltener, für meine Enkel nun jede Menge des ganze Jahr über.
Doch wenn nun immer mehr Menschen auf dieser Erde hungern, müssen wir einsehen, dass alle unsere Nahrungsmittel, und vor allem auch die Luxus-Artikel, die es früher nicht gab, wieder knapper und teurer für uns werden.
Und wir werden auch die Hilfe für unterentwickelte Länder, die sich leider oft zum Nachteil der ärmeren Bevölkerung dort auswirkte, einschränken beziehungsweise ganz beenden müssen.
Und vor allem werden wir unser Anspruchsdenken aufgeben und all unsere schrumpfenden Ressourcen vernünftig und sparsam einteilen müssen. Nur so werden wir in seinen heutigen Lebensstandard im Wohn-und Kulturbereich noch möglichst lange einigermaßen beibehalten können.
---Allerdings wird es kritisch, wenn vor allem unsere Autoindustrie, die in Deutschland etwa 40% des Bruttoinlandsproduktes generiert, unter weiter rapide steigenden Spritpreisen deutlich zu leiden beginnt.—
In Deutschland wird in den nächsten Generationen niemand, der sein Einkommen vernünftig und sparsam einteilt, Hunger leiden brauchen.
Aber wenn in vielen 100 Jahren die fossilen Energie-Rohstofflager Öl, Gas und Kohle aufgebraucht sind, werden unsere Nachfahren wohl wieder einen mittelalterlichen Lebensstandard haben.-
Schon vorher werden wir allerdings unseren geliebten Nichtarbeitstag, den Samstag (Sonnabend) streichen müssen. "Sechs Tage in der Woche sollst du arbeiten, am Siebenten aber sollst Du ruhen."---
----Klimaschutz?—.
Wir wissen, dass auf dieser Erde immer wieder Klimaänderungen, manchmal auch sehr schnelle, stattgefunden haben.
Aber wir wissen nur sehr wenig darüber, wann und in welchen Bereichen und aus welchen Ursachen.
Deshalb können wir auch kaum viel darüber voraussagen, ob, wie und wann durch den erhöhten Ausstoß von CO 2 Gasen in den nächsten Jahrzehnten eine globale Klimaänderung stattfinden wird.------------
Beim Vulkanausbruch des Krakatau im Jahre 1883 flog die vulkanische Insel in der Sundastraße zwischen Sumatra und Java in die Luft.
Vom über 3000 m hohen Vulkanberg Krakatau blieben nur 800 m übrig, von 33,5 Quadratkilometer der Insel nur 10,5.-
Eine gewaltige, bis 36 m hohe Flutwelle richtete besonders auf Java und Sumatra furchtbare Verhehrungen an und wurde bis Südamerika, Reunion und Mauritius verspürt.
Die Verluste an Menschenleben betrugen etwa 40.000, das geförderte Material 18 Quadratkilometer, das Aschenfallgebiet war etwa 827.000 km² groß. Eine 70 m hohe Aschenschicht bedeckte die Insel; die Rauch- und fünf Staubsäule stieg bis zu 30 km hoch und war 700 km weit sichtbar. Noch jahrelang kreisten riesige Staubwolken um die Erde. Seit 1928 zeigt der Krakatau eine erneute heftige Tätigkeit mit unterseeischen Ausbrüchen und neuer Inselbildung.- Natürlich hatte man vor 125 Jahren noch nicht unsere modernen Mess- und Dokumentations-Möglichkeiten, um eine globale politische Vorsorgeoperation wie heutzutage ins Leben zu rufen.