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gk--Knappheit&Krakatau

Also müssen wir uns in Deutschland darüber klar werden, dass mit der unumkehrbaren Verknappung und Verteuerung des Erdöls der durchschnittliche Arbeitsstundenlohn sinken wird.
Die Mehrheit der Arbeitnehmer (wohl über 60% der Bevölkerung) erkennt schon längst die beginnende Inflation, die durch die steuerliche Subventions-Politik der Regierung für Arbeitslose und Geringverdienende noch verstärkt wird.---

Klartext: wir werden für unseren Lohn länger arbeiten müssen, bzw. pro Arbeitsstunde weniger verdienen.-
Leicht fällt es einem, anspruchsvoller zu werden, wenn die materiellen Möglichkeiten so schnell steigen wie in den vergangenen 50 Jahren unseres Erdölparadieses, aber schwer ist es, seine Ansprüche zurückzuschrauben, wenn der Luxus genau so schnell wieder schrumpft.
Und wenn dieser Schrumpfungsprozess durch Streiks und Arbeitskämpfe noch verstärkt wird, können wir nur hoffen, von Unruhen und Revolten verschont zu bleiben.--

Natürlich kann in vielen unterentwickelten Ländern mit Hungerlöhnen noch ein Aufschwung (Wirtschaftswachstum) stattfinden, doch meist wird dieser durch eine reiche und gierige Oberschicht abgesaugt.
Global gibt es einen, weiter sinkenden, Durchschnitts-Lebensstandard, den wir in Deutschland und allen anderen hochindustrialisierten Ländern längst überschritten haben. Doch viele arme Völker liegen, meist dank ihrer gierigen Oberschicht, noch weit unter diesem Durchschnitt und werden es wohl weiter bleiben.
Und bei der wie jetzt stattfindenden globalen Verteuerung aller Nahrungsmittel sind sie die ersten, die Hunger leiden.---


--- Bei der Firma Choren Industries im sächsischen Freiberg geht die erste Raffinerie in Betrieb, die Holzabfälle in hochreinem Diesel verwandelt. Die erste Großindustrieanlage dieser "Holz zu BtL-Diesel" Technik soll 2012 im ostbrandenburgischen Schwedt den Betrieb aufnehmen. Aber selbst wenn diese Entwicklung planmäßig voranschreitet, wird sie die heute benötigte Menge an Diesel-Treibstoff nie erreichen können, da diese Erde nicht genügend Holz produzieren kann.---


Am 10./11 April 08 im Deutschen Fernsehen in Wort und Bild: ein katholischer Priester, Freund von Papst Benedikt XVII, als Teufelsaustreiber in einer katholischen Kapelle in Rom, von der Kirche autorisiert und finanziert !


----------------Phantom-Zahnschmerz.------------

Leider wird durch Management und Politik in unserem Land durch "Wachstum und Aufschwung"-Parolen eine unrealistische Augenwischerei betrieben und andererseits einer kapitalistisch geprägten Wirtschaft freie Hand gelassen, den maßgeblichen Schichten dieser Gesellschaft ihre eigenen Einkommen dank längst nicht mehr zeitgemäßer Tarif-, Beamten- oder fehlender Gesetze ständig nach eigenem Belieben erhöhen zu können.


---Lebensstandard 1938 – 2008.--Nach sieben Jahrzehnten rapiden Wachstums, nur unterbrochen durch den Zweiten Weltkrieg, haben wir in Deutschland den Zenit unseres Durchschnitts-Wohlstands nun überschritten.

1935, ich war 14 Jahre alt, gab es Orangen meist nur um die Weihnachtszeit, Bananen noch seltener, für meine Enkel nun jede Menge des ganze Jahr über.
Doch wenn nun immer mehr Menschen auf dieser Erde hungern, müssen wir einsehen, dass alle unsere Nahrungsmittel, und vor allem auch die Luxus-Artikel, die es früher nicht gab, wieder knapper und teurer für uns werden.
Und wir werden auch die Hilfe für unterentwickelte Länder, die sich leider oft zum Nachteil der ärmeren Bevölkerung dort auswirkte, einschränken beziehungsweise ganz beenden müssen.
Und vor allem werden wir unser Anspruchsdenken aufgeben und all unsere schrumpfenden Ressourcen vernünftig und sparsam einteilen müssen. Nur so werden wir in seinen heutigen Lebensstandard im Wohn-und Kulturbereich noch möglichst lange einigermaßen beibehalten können.
---Allerdings wird es kritisch, wenn vor allem unsere Autoindustrie, die in Deutschland etwa 40% des Bruttoinlandsproduktes generiert, unter weiter rapide steigenden Spritpreisen deutlich zu leiden beginnt.—

In Deutschland wird in den nächsten Generationen niemand, der sein Einkommen vernünftig und sparsam einteilt, Hunger leiden brauchen.
Aber wenn in vielen 100 Jahren die fossilen Energie-Rohstofflager Öl, Gas und Kohle aufgebraucht sind, werden unsere Nachfahren wohl wieder einen mittelalterlichen Lebensstandard haben.-


Schon vorher werden wir allerdings unseren geliebten Nichtarbeitstag, den Samstag (Sonnabend) streichen müssen. "Sechs Tage in der Woche sollst du arbeiten, am Siebenten aber sollst Du ruhen."---

----Klimaschutz?—.
Wir wissen, dass auf dieser Erde immer wieder Klimaänderungen, manchmal auch sehr schnelle, stattgefunden haben.
Aber wir wissen nur sehr wenig darüber, wann und in welchen Bereichen und aus welchen Ursachen.
Deshalb können wir auch kaum viel darüber voraussagen, ob, wie und wann durch den erhöhten Ausstoß von CO 2 Gasen in den nächsten Jahrzehnten eine globale Klimaänderung stattfinden wird.------------

Beim Vulkanausbruch des Krakatau im Jahre 1883 flog die vulkanische Insel in der Sundastraße zwischen Sumatra und Java in die Luft.
Vom über 3000 m hohen Vulkanberg Krakatau blieben nur 800 m übrig, von 33,5 Quadratkilometer der Insel nur 10,5.-
Eine gewaltige, bis 36 m hohe Flutwelle richtete besonders auf Java und Sumatra furchtbare Verhehrungen an und wurde bis Südamerika, Reunion und Mauritius verspürt.
Die Verluste an Menschenleben betrugen etwa 40.000, das geförderte Material 18 Quadratkilometer, das Aschenfallgebiet war etwa 827.000 km² groß. Eine 70 m hohe Aschenschicht bedeckte die Insel; die Rauch- und fünf Staubsäule stieg bis zu 30 km hoch und war 700 km weit sichtbar. Noch jahrelang kreisten riesige Staubwolken um die Erde. Seit 1928 zeigt der Krakatau eine erneute heftige Tätigkeit mit unterseeischen Ausbrüchen und neuer Inselbildung.- Natürlich hatte man vor 125 Jahren noch nicht unsere modernen Mess- und Dokumentations-Möglichkeiten, um eine globale politische Vorsorgeoperation wie heutzutage ins Leben zu rufen.

bi_ mount.st.helens: aufstieg und ausbruch

Zwei Wochen später lernte ich ein etwa 10 Jahre älteres Ehepaar kennen, Bruno und Kathy Holz.
Sie wohnten seit einigen Jahren auf einer Hühner-Farm in einem neugebauten Wohnhaus auf den Wiesen unten im Flusstal.
Sie hatten auf einer großen Farm in Iowa gelebt und als ihre Tochter mit Mann die Farm übernahm, entschlossen sie sich, in den Westen zu ziehen (Go West).
Sie boten mir ein Zimmer in ihrem Haus an, und da ich ein Auto hatte, mietete ich mich gerne bei ihnen ein, zumal ich auch alle Mahlzeiten mit ihnen essen konnte.
Ab und zu half ich auch, die Eier in dem riesigen Hühnerstall einsammeln.

Etwa Mitte Juni an einem schönen Sonntag fuhr ich mit meinem Auto morgens die Straße an dem langen Gebirgs-Fluss bis zu dem See am Fuße des 3000 Meter hohen Vulkangipfels St.Helens und weiter den schmalen Forstweg hinauf bis zur Baumgrenze in über 2000 m Höhe.
Dort ließ ich mein Auto stehen und stapfte die Vulkan
hänge aufwärts bis zu der großen runden Kuppe, die noch mit einer etwa 20 m der WK geht klar Schneeschicht bedeckt war.
Ich hatte feste Schuhe an und einen Bergstock, aber sonst keine " alpine Ausrüstung".
Der Aufstieg war für mich nicht allzu anstrengend, nur ab und zu musste ich auf kleine Felsspalten aufpassen.
Kein Mensch weit und breit zu sehen, dafür eine herrliche Aussicht ringsum und nach Westen bis weit auf den pazifischen Ozean.
Nach einer Stunde Schauen schlitterte ich wieder hang- abwärts zu meinem Auto zurück und fuhr nachhause.
Diesen herrlichen Ausflug werde ich wohl mein Leben lang nicht vergessen.

15 Jahre später war der große Vulkanausbruch, bei dem der größte Teil der Gipfel-Spitze kilometerweit in nordöstlicher Richtung die niedrigeren Waldberge zuschüttelte und dann weiter durch die Druck und Hitzewelle den hohen Baum- bestand umknickte und verbrannte.
Der Berg ist heute nur noch ein hohler Krater aus dem ab und zu Dampf und kleine Eruptionen sprudeln.
Der ausgefranste stehengebliebene Rand ist an der höchsten Stelle 700 m niedriger als der alte Gipfel.
An der Nordostseite des Berges, wohin die Eruptionsmasse geschleudert und auch der Bergsee völlig überschüttet wurde-dieser liegt heute 200 m höher und ist größer und flacher als der alte See-klafft eine große Lücke im Kraterrand.
Dort ist die Lava auch kilometerweit in das alte Flusstal geschwemmt, so das es zum Teil höher liegt und einen anderen Verlauf hat als früher.

Auf einem Berg gegenüber der Lücke wurde ein großes Info-Zentrum gebaut, mit großer Empfangshalle, Aufenthaltsräumen und Toiletten für Touristen sowie Kinosaal und Videos über die Eruption des Vulkans. Natürlich auch gut asphaltierte Zufahrtsstraßen, Parkplätze, Camping-Lager und W.C.s. Auch einen Helikopterservice gibt es, mit dem man in den Krater hinein fliegen und ihn aus der Luft anschauen kann.-