6. Oct. 07, 08:40
bi_ mount.st.helens: aufstieg und ausbruch
Zwei Wochen später lernte ich ein etwa 10 Jahre älteres Ehepaar kennen, Bruno und Kathy Holz.
Sie wohnten seit einigen Jahren auf einer Hühner-Farm in einem neugebauten Wohnhaus auf den Wiesen unten im Flusstal.
Sie hatten auf einer großen Farm in Iowa gelebt und als ihre Tochter mit Mann die Farm übernahm, entschlossen sie sich, in den Westen zu ziehen (Go West).
Sie boten mir ein Zimmer in ihrem Haus an, und da ich ein Auto hatte, mietete ich mich gerne bei ihnen ein, zumal ich auch alle Mahlzeiten mit ihnen essen konnte.
Ab und zu half ich auch, die Eier in dem riesigen Hühnerstall einsammeln.
Etwa Mitte Juni an einem schönen Sonntag fuhr ich mit meinem Auto morgens die Straße an dem langen Gebirgs-Fluss bis zu dem See am Fuße des 3000 Meter hohen Vulkangipfels St.Helens und weiter den schmalen Forstweg hinauf bis zur Baumgrenze in über 2000 m Höhe.
Dort ließ ich mein Auto stehen und stapfte die Vulkan
hänge aufwärts bis zu der großen runden Kuppe, die noch mit einer etwa 20 m der WK geht klar Schneeschicht bedeckt war.
Ich hatte feste Schuhe an und einen Bergstock, aber sonst keine " alpine Ausrüstung".
Der Aufstieg war für mich nicht allzu anstrengend, nur ab und zu musste ich auf kleine Felsspalten aufpassen.
Kein Mensch weit und breit zu sehen, dafür eine herrliche Aussicht ringsum und nach Westen bis weit auf den pazifischen Ozean.
Nach einer Stunde Schauen schlitterte ich wieder hang- abwärts zu meinem Auto zurück und fuhr nachhause.
Diesen herrlichen Ausflug werde ich wohl mein Leben lang nicht vergessen.
15 Jahre später war der große Vulkanausbruch, bei dem der größte Teil der Gipfel-Spitze kilometerweit in nordöstlicher Richtung die niedrigeren Waldberge zuschüttelte und dann weiter durch die Druck und Hitzewelle den hohen Baum- bestand umknickte und verbrannte.
Der Berg ist heute nur noch ein hohler Krater aus dem ab und zu Dampf und kleine Eruptionen sprudeln.
Der ausgefranste stehengebliebene Rand ist an der höchsten Stelle 700 m niedriger als der alte Gipfel.
An der Nordostseite des Berges, wohin die Eruptionsmasse geschleudert und auch der Bergsee völlig überschüttet wurde-dieser liegt heute 200 m höher und ist größer und flacher als der alte See-klafft eine große Lücke im Kraterrand.
Dort ist die Lava auch kilometerweit in das alte Flusstal geschwemmt, so das es zum Teil höher liegt und einen anderen Verlauf hat als früher.
Auf einem Berg gegenüber der Lücke wurde ein großes Info-Zentrum gebaut, mit großer Empfangshalle, Aufenthaltsräumen und Toiletten für Touristen sowie Kinosaal und Videos über die Eruption des Vulkans. Natürlich auch gut asphaltierte Zufahrtsstraßen, Parkplätze, Camping-Lager und W.C.s. Auch einen Helikopterservice gibt es, mit dem man in den Krater hinein fliegen und ihn aus der Luft anschauen kann.-
Sie wohnten seit einigen Jahren auf einer Hühner-Farm in einem neugebauten Wohnhaus auf den Wiesen unten im Flusstal.
Sie hatten auf einer großen Farm in Iowa gelebt und als ihre Tochter mit Mann die Farm übernahm, entschlossen sie sich, in den Westen zu ziehen (Go West).
Sie boten mir ein Zimmer in ihrem Haus an, und da ich ein Auto hatte, mietete ich mich gerne bei ihnen ein, zumal ich auch alle Mahlzeiten mit ihnen essen konnte.
Ab und zu half ich auch, die Eier in dem riesigen Hühnerstall einsammeln.
Etwa Mitte Juni an einem schönen Sonntag fuhr ich mit meinem Auto morgens die Straße an dem langen Gebirgs-Fluss bis zu dem See am Fuße des 3000 Meter hohen Vulkangipfels St.Helens und weiter den schmalen Forstweg hinauf bis zur Baumgrenze in über 2000 m Höhe.
Dort ließ ich mein Auto stehen und stapfte die Vulkan
hänge aufwärts bis zu der großen runden Kuppe, die noch mit einer etwa 20 m der WK geht klar Schneeschicht bedeckt war.
Ich hatte feste Schuhe an und einen Bergstock, aber sonst keine " alpine Ausrüstung".
Der Aufstieg war für mich nicht allzu anstrengend, nur ab und zu musste ich auf kleine Felsspalten aufpassen.
Kein Mensch weit und breit zu sehen, dafür eine herrliche Aussicht ringsum und nach Westen bis weit auf den pazifischen Ozean.
Nach einer Stunde Schauen schlitterte ich wieder hang- abwärts zu meinem Auto zurück und fuhr nachhause.
Diesen herrlichen Ausflug werde ich wohl mein Leben lang nicht vergessen.
15 Jahre später war der große Vulkanausbruch, bei dem der größte Teil der Gipfel-Spitze kilometerweit in nordöstlicher Richtung die niedrigeren Waldberge zuschüttelte und dann weiter durch die Druck und Hitzewelle den hohen Baum- bestand umknickte und verbrannte.
Der Berg ist heute nur noch ein hohler Krater aus dem ab und zu Dampf und kleine Eruptionen sprudeln.
Der ausgefranste stehengebliebene Rand ist an der höchsten Stelle 700 m niedriger als der alte Gipfel.
An der Nordostseite des Berges, wohin die Eruptionsmasse geschleudert und auch der Bergsee völlig überschüttet wurde-dieser liegt heute 200 m höher und ist größer und flacher als der alte See-klafft eine große Lücke im Kraterrand.
Dort ist die Lava auch kilometerweit in das alte Flusstal geschwemmt, so das es zum Teil höher liegt und einen anderen Verlauf hat als früher.
Auf einem Berg gegenüber der Lücke wurde ein großes Info-Zentrum gebaut, mit großer Empfangshalle, Aufenthaltsräumen und Toiletten für Touristen sowie Kinosaal und Videos über die Eruption des Vulkans. Natürlich auch gut asphaltierte Zufahrtsstraßen, Parkplätze, Camping-Lager und W.C.s. Auch einen Helikopterservice gibt es, mit dem man in den Krater hinein fliegen und ihn aus der Luft anschauen kann.-