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"Demut"„= besonnenes Maßhalten"

6.2.09.. Wir können nur hoffen, dass bei wachsender Arbeitslosigkeit und Inflation kein neuer Hitler unsere Volksgemeinschaft nach über 60 Jahren Frieden und Wohlstand in ein neues Inferno führt.---
Nach dem materiellen Überfluss des Erdölparadieses könnte der Begriff "Demut" im Sinne von Thomas von Aquin: „ = besonnenes Maßhalten" mit all unseren irdischen und menschlichen Ressourcen zur weiteren Entwicklung menschlichen Denkvermögens, (z.B. auch zur Beurteilung der globalen Wirtschaftslage wie auch der künftigen weltweiten Energieversorgung) besonders der jüngeren Generation, einen Anstoß geben.-
Mit realistischem Denken ist es schwer verständlich, warum kaum einer unserer politischen und Wirtschaftsführer zu erkennen scheint oder auch nur darüber diskutieren mag, dass die irdischen Reserven an leicht und billig zu gewinnendem Erdöl (liquid oil) langsam zur Neige gehen und damit auch unsere „Automobilität“ und vor allem das billige globale Verkehrs- und Transportwesen. Auch kann der heutige Flugverkehr ohne Kerosin, das man bisher nur aus Erdöl produziert, nicht mehr aufrechterhalten werden.
Und letztendlich werden wir auch die riesigen Energiemengen, die wir heute verbrauchen (z.B. auch zur Aluminiumsproduktion) nie durch erneuerbare Energien ersetzen können.-
12.2.09. Das durchschnittliche Einkommenniveau in Deutschland wird sinken, entweder durch Arbeitslosigkeit, durch Inflation oder durch Euro–Entwertung. Und erst wenn wir ein mittleres (niedriges) EU-Einkommensniveau erreicht haben, wird die Arbeitslosigkeit bei uns nicht weiter steigen.-
Die Saudis produzieren z.Zt. Erdöl mit voller Kapazität ihrer. Pumpanlagen und Raffinerien, um die Weltkonjunktur wieder anzukurbeln, da die Rezession auch ihr Wellbeing beeinträchtigt. Daher der billige Barrelpreis und weiter in $-Währung, da der US-Militärschutz lebenswichtig für die 700 Saudi-Prinzen ist.-
Je schneller jetzt die Ausbeutung, desto eher werden auch die Ölreserven am persischen Golf einmal zu Ende gehen. Aber eine Überwachung und Einteilung der irdischenVorräte etwa durch die UNO ist natürlich völlig illusorisch. Jeder denkt nur ein sich. Nach uns die Sintflut.-
16.2. 09.- Die Arbeitslosigkeit in Deutschland wird weiter zunehmen und unser Realeinkommen weiter sinken. Unsere Regierung wird weiter Schulden machen oder Steuern erhöhen müssen. Vor allem aber wird sie die Schere zwischen Arm und Reich beseitigen kurzarbeiten.
------Memo: Einstein, Lichtjahre, Relativitätstheorie, empirisch ?
--Siemens AG, Berlin und München. Das größte Unternehmen der Elektrotechnik und der größte private Arbeitgeber in der Bundesrepublik. Gegründet 1847 in Berlin von Werner von Siemens und J.G. Halske. 1903 wurde die Siemens-Schuckertwerke GmbH (Starkstrom) gegründet, 1932 die Siemens-Reiniger Werke.
Arbeit und Jobs gibt es genug in der Bundesrepublik, aber nicht mehr auf unserem heutigen hohen Einkommensniveau.---
2 Kinder- gleich Wellness-Familie.--- Homosexualit hört ät, d.h. kein Nachwuchs, keine natürliche Evolution (= Fehlentwicklung).---
---Am 12.4.1919 wurde das "Staatliche Bauhaus in Weimar" von Walter Gropius,Architekt,geb.18.5.1883 in Berlin, gegründet. Er war seit 1918 Direktor der Kunstakademie und der Schulen für angewandte Künste in Weimar, die er im Staatlichen Bauhaus zusammenfasste. 1925 wurde das Bauhaus nach Dessau verlegt.- 2009 : Stiftung Bauhaus Dessau und Bauhaus-Universität Weimar.----
---D e m u t . (Im christlichen Sinn die Gesinnung und Haltung des Dienens, Unterwerfung unter menschliche und göttliche Forderungen, Bescheidenheit, Erniedrigung). Nach Thomas von Aquin : Zurückdämmung der Maßlosigkeit im Streben, besonnenes Maßhalten mit all unseren menschlichen und irdischen Ressourcen.-(Abgesehen von Bescheidenheit, finde ich Thomas von Aquins Definition von Demut vernünftiger.)-----
Während des “ Wirtschaftswunders“ stieg in Deutschland das monatliche Volkseinkommen
von 1950 bis 1973, also in 24 Jahren, von 550 DM auf 2300 DM, die Wirtschäft wuchs Jahr für Jahr um 6%, der Anteil, den die Bundesrepublik am Weltexport hielt, hatte sich auf fast 12% mehr als verdreifacht. Es war das „ Goldene Zeitalter“ (des Ölparadieses) für die gesamte westliche Welt.-- Demut und Moral, sittliches Pflichtbewusstsein, wie es früher in großen Familien viele Kinder schon als Gemeinschaftssinn empfanden, wich mit den rasant steigenden Einkommen in unserer kapitalistischen Nachkriegs-Demokratie einer materialistisch-egoistischen Gier. Leider glaubten die Menschen in ihrer Maßlosigkeit im Streben nach immer mehr Reichtum an endlosen Aufschwung, wahrscheinlich auch, weil das Ölparadies mit den Verbrennungsmotoren die Wertschöpfung einer menschlichen Arbeitsstunde und damit das Realeinkommen so rasant gesteigert hatte, und an ewiges Wachstum. Und im Rennen nach Geld und Karriere ist sich jeder selbst der Nächste, Kinder sind da nur hinderlich. Und damit verschwand auch der Gemeinschaftssinn. - Aber die Bäume wachsen nicht in den Himmel. Und Überfluss und Übermut tut nicht gut.--- Der Kapitalismus glaubt, eine „freie“ Wirtschaft reguliert sich selbst : eine Illusion, genauso wie es nur selten Gleichheit und Brüderlichkeit in der menschlichen Gesellschaft gibt.-
Je mehr und je größere Konjunkturpakete in Kraft treten, desto schneller wird der Euro-Kurs sinken.-
Überall in Deutschland werden Leute entlassen oder müssen kurzarbeiten - und die Gewerkschaften streiken mit ihren Angestellten und Arbeitern für mehr Lohn und Gehalt. - In vielen Städten stehen die Baukräne still und die Werkhallen leer - und in Frankfurt wird ein riesiger neuer glamouröser Einkaufspalast eröffnet. - So öffnet sich auch die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter. - Bei Opel wird für den Erhalt der Arbeitsplätze demonstriert auch wenn dafür Löhne und Gehälter reduziert werden müssen. - Und mindestens jeder zweite Deutsche wird bei seinem Lebensunterhalt auf Staatsschulden mehr oder weniger stark subventioniert.---- Wie lange wird das noch gut gehen ? ------ Seit über 60 Jahren haben wir Frieden (auch sozalen). Knapp 60 Jahre liegen zwischen Napoleon und der bismarckschen Gründung des deutschen Kaiserreiches 1871. Dann wieder gut 60 Jahre bis zu Hitlers Machtergreifung 1933.---Die verflixsten 60 Jahre?.---
Auf jeden Fall werden wir nach dem Flüßig-Öl-Zenit auch unser Anspruchsdenken zurückschrauben müssen.- Die augenblickliche hohe Produktion der Saudis hat zwar eine leichte Konjunkturbelebung zur Folge, aber früher oder später wird die Erdöl Erzeugung sich doch wieder den Sparvorgaben der Opec anpassen.
Die Erdölproduktion aus Ölsänden und -Schiefer (wie schon seit einigen Jahren in Canada laufend) ist erst bei einem Barrel-Preis von weit über 70,00 $ rentabel, also wenn die Opec ihre Ölproduktion wieder zurückfährt, werden wir mit einem Barrel Preis von 100 $ und mehr rechnen müssen, d.h. der Spritpreis an den deutschen Tankstellen wird wieder auf 1 1/2 Euro pro Liter und mehr hochspringen.-
Dann wird die Rezession auch bei uns wieder durchschlagen und die Arbeitslosigkeit und die Preise werden weiter steigen. -

...

--GK---20.1.09.-
John F. Kennedy wurde vor 48 Jahren als 35. US.-Präsident genauso gefeiert und begrüßt wie heute Barack Obama. In seiner Antrittsrede sagte er damals: " Frag nicht, was dein Land für dich tun kann. Frag, was du für dein Land tun kannst." Und noch heute denken Barack Obama und viele seiner Mitbürger so.-
In Deutschland heißt es in der Werbung großer Versicherungen : hole dir für deine Riester-Rente 987 Euro vom Staat. Oder ganz neu bei den Autofirmen: der Staat zahlt dir 2500 Euro für dein neues Auto.
Im tausendjährigen Hitlerreich ist der Begriff Volksgemeinschaft überstrapaziert worden. Heute scheinen wir zu vergessen, dass diese mit dem Staat identisch ist und unser Gemeinschaftssinn verkümmert.---

Spiegel Nr.4/09. S.84. „Der grüne Tsunami“ :
Brasilien will Autofahrer weltweit mit Ethanol aus Zuckerrohr versorgen : man muss sich fragen, ob globale Kapitalmanager (und Politiker) jemals etwas von den fundamentalen Menschenrechten gehört haben.
Bei der Zuckerohrernte werden die Arbeiter wie Sklaven behandelt und mit Hungerlöhnen bezahlt. -
Längst ist es erwiesen, dass auf dieser Erde vor allem in den ärmsten Ländern große Hungersnöte ausbrechen und viele Menschen verhungern werden, wenn Agrarland zur Erzeugung von Kraftstoffen für Automobile, mit denen zu fahren es sich nur ein kleiner Teil der Weltbevölkerung leisten kann, genutzt wird statt darauf wie bisher Nahrungsmittel anzubauen. Kapitalistische Gier nimmt gewissenlos den Hungertod vieler Menschen auf dieser Erde in Kauf.-
Leider hat auch die deutshe Regierung die Beimischung von Ethanol zum Kraftstoff angeordnet. Wie nützlich die Erzeugung von Kraftstoff-Komponenten aus Holz und anderen Fasergewächsen ist, konnte noch nicht geklärt werden, und auch damit können nur verhältnismäßig geringe Kraftstoffmengen produziert werden.---
Mit dem Erdöl konnten wir Menschen Verbrennungsmotoren bauen und betreiben.
Seit 100 Jahren leben wir im Erdölparadies, und nach dem Hitler~ und Bombenkrieg begann das deutsche Wirtschaftswunder und viele Menschen glaubten an ein ewiges Wachstum.
Aber die Bäume wachsen nicht in den Himmel und unser Wellnessdasein hat seinen Zenit erreicht, und es ist zum großen Teil vom Erdöl und den Verbrennungsmotoren abhängig. Denn die Wertschöpfung einer menschlichen Arbeitsstunde hat noch nie so enorm zugenommen, wie durch die Nutzung von Verbrennungsmotoren.
Es gibt kaum noch einen Beruf, der nicht direkt oder indirekt darauf angewiesen ist, und natürlich auch unser ganzes Privatleben.
Es sind aber nur 30 oder 40% (?) der Weltbevölkerung, die einen materiellen Nutzen daraus ziehen können und einen noch nie da gewesenen Durchschnittswohlstand (ganz abgesehen von immer mehr Millionären und Milliardären) erreicht haben.
Denn über die Hälfte der Weltbevölkerung lebt nach wie vor in erbärmlicher Armut, und die Projekte gieriger Kapitalmanager, auf Ackerböden statt Nahrungsmitteln Pflanzen zur Treibstoffgewinnung (Ethanol) anzubauen, dürfte bald zu großen Hungersnöten in den armen Ländern der Erde führen.-

28.1.09. Wladimir Putin hat in Davos eine gute und vernünftige Rede gehalten. Er sagte u.a., dass zu hochtrabende Erwartungen an der globalen Rezession mit schuld seien.- Barack Obama sagte, dass er den US Börsen scharf regulierte Finanzregeln vorschreiben werde, die dann auch global gültig sind. Aber ein neues Bretton Woods, feste Wechselkurse oder gar einen Goldstandard wird es nicht mehr geben. Dafür wird das "schwarze Gold", der Barrel-(Erdöl-)preis unsere Leitwährung sein. Z.Zt. versuchen die 700 Saudi Prinzen den Barrel- Preis unter 50 $ zu halten und produzieren Erdöl mit voller Kapazität, da ihnen ihr eigenes Wohlleben wichtiger ist als das ihrer Nachkommen. (Die weiterhin mehr oder weniger starken Barrelpreisschwankungen liegen an den hektischen Kauf- und Verkaufsaufträgenen verunsicherter Anleger.) Und obwohl die Opec eine Produktionskürzung beschlossen hatte, um die auch in der Golfregion nicht endlosen Ölvorräte zum bestmöglichen Weltmarktpreisen weiter verkaufen zu können. Natürlich sind die USA und Saudis in einer engen Überlebensgemeinschaft verknüpft, denn die Saudis könnten ohne den militärischen Schutz der US Streitkräfte ihre Ölproduktion nicht lange ungestört aufrechterhalten und die US Streitkräfte können ohne Erdöl auf Dollarbasis nicht lange voll manövrierfähig bleiben, und so sind sie aufeinander angewiesen. Und solange der Barrelpreis in Dollar notiert wird, können die USA auch weiterhin Schulden machen, d.h. Greenbacks drucken, da diese nach wie vor weltweit im Vertrauen auf die militärische und wirtschaftliche Stärke der USA als zinslose Papiergeldwährung akzeptiert werden. Unter diesen Voraussetzungen dürfte der Euro allerdings langsam an Wert verlieren, also sich die Teuerung im Euroland noch verstärken, nachdem fast alle Länder ihre Schulden durch riesige Hilfsprogramme für die Wirtschaft ihrer Länder beschlossen haben. Nur für Geldwäscher hat der Euro wegen der (kleinsten) 5-Euro-Noten noch den Vorteil, dass er sich leichter illegal transportieren lässt. -
In Deutschland ist eine weitere Zunahme der Arbeitslosigkeit zu erwarten und vor allem eine starke Abnahme unseres hohen Lohn- und Einkommensniveaus, d.h. weitere Lohnsteigerungen werden in Zukunft noch weitere Entlassungen nach sich ziehen.-
Leider hat die euphorische Prognose unserer Regierung von Wachstum und Aufschwung bis vor kurzem noch Gewerkschaften und Schlüsselberufe zu hohen Lohnforderungen (incl. Streik) ermuntert. Aber da der Barrelpreis in umgekehrter Richtung die Wertschöpfung unseres Stundenlohns beeinflusst und er auf längere Sicht wieder steigen wird, müssen wir sinkende Reallöhne erwarten, zumal diese in den neuen EU-Ländern noch nicht unseren Standard erreicht haben und auch nie erreichen werden.-
Mit physikalisch-technischer Realistik erkennt man, dass Verbrennungsmotoren die Wertschöpfung der menschlichen Arbeitsstunde um ein Vielfaches erhöht haben und ihre Energieleistung von keiner anderen Maschine erreicht wird, auch nicht von Elektromotoren.-
Zudem muß uns klar werden, dass wir die riesigen Energiemengen aus fossilen Vorratslagern, die wir heute verbrauchen -und vergeuden- , nie werden durch erneuerbare Energien ersetzen können.- Hoffentlich wird Barack Obama bei seiner Zielsetzung : Weg vom Erdöl , bald einsehen, dass auch die Atomenergie (mit all ihren Risiken) keinen Ersatz für das Erdöl bietet. . Denn mit Atomenergie kann man nur Strom erzeugen und keine Flugzeuge betreiben, genau so wenig wie Raketen und all die fürs Überleben der Menschheit unnötigen Weltraum-projekte. Außerdem wird Uran nach heutigen Erkenntnissen auch schon in etwa 20 bis 30 Jahren knapper und teurer werden.--- Sparen, vernünftig einteilen und rationieren ist das beste, was wir Menschen mit den verbliebenen fossilen Energielagern unserer Erde noch machen können.-
Während des deutschen Wirtschaftswunders hat besonders die deutsche Autoindustrie einen rasanten Aufschwung genommen, auch begünstigt durch niedrige Ölpreise. Inklusive Zulieferer, Werbung und Marketing generiert sie nun über 40% des BIP (Brutto Inlands Produkts). Umsomehr wird sie nun unter der globalen Rezesssion leiden und es wird viele Entlassungen geben.-
Begünstigt durch den Wohlstand des Wirtschaftswunders und auch durch unser demokratisches Regierungssystem wurde die Bürokratie nach dem Krieg mit deutscher Gründlichkeit großzügig wieder ausgebaut, immer mit hohen (Beamten-) Tarifen für Gehälter und Pensionen nach Adenauer-Art, und hat sich zu einem großen Berufsstand vor allem im Verwaltungsapparat entwickelt, auch in Politik, Wissenschaft und vielen Wirtschaftszweigen, besonders auch im Krankenkassensystem in Zusammenarbeit mit den kassenärztlichen Vereinigungen, in der Beredsamkeit, Geschäftssinn und persönliche Vorteilsnahme oft wichtiger sind als Sparsamkeit und Gemeinschaftssinn und z.B. einfache direkte Kontroll-Abrechnung zwischen Patient und Arzt (s.Spiegel Nr.6/09,S.54 „ Augsburger Ärztekrieg“).
Für alle Arbeitsplätze in Deutschland aber gilt gleichermaßen, dass unser reales Durchschnittseinkommen schrumpfen wird, und je schneller es sich an das Niveau in der übrigen EU (vor allem in den osteuropäischen Ländern) anpasst, desto weniger Arbeitslose werden wir haben.---Vor allem wird unsere Regierung die große Einkommenslücke zwischen den "Besserverdienenden" (zu denen ja auch viele Politiker gehören) und Otto-Normalverbraucher, die im Verlauf der Rezession -ganz abgesehen von den Arbeitslosen- immer mehr werden, reduzieren müssen.---

gk--über phantastische mathematik

Vor allem brauchen wir wieder einen gesunden Menschenverstand.
Kant hat noch den Raum (unseren menschlichen Lebensraum auf dieser Erde) als dreidimensionale Anschauungs- Form seiner Erkenntnis-Kritik zugrundegelegt.
Brockhaus: Die Anschauungsformen Raum und Zeit bilden neben den Kategorien die apriorische Grundlage der Erkenntnis.
Die Erweiterung der dreidimensionalen Raumanschauung wurde u.a. von J.K.F. Zöllner gefördert, 1872-82 Professor in Leipzig.
Z. war Anhänger des Spiritismus. -

Mathematik ist ursprünglich die aus den praktischen Aufgaben des Rechnens und Messens erwachsene Wissenschaft, die sich mit der Verknüpfung von Zahlen und Figuren beschäftigt und deren wechselseitige Beziehungen untersucht.
Erweitert und vertieft wurde diese Auffassung vom Aufgabenbereich der Mathematik durch die mathematische Grundlagenforschung, besonders durch die mathematische Logik und die Mengenlehre.
Angeregt durch deren Ergebnisse untersucht man heute eine Auffassung, die die Mathematik als die Wissenschaft vom unendlich Vielen definiert.
-(Hat das noch mit menschlicher Vernunft zu tun? oder Hybris?)------
Es scheint, dass unsere Demokratie mit ihrem auf die nächsten Wahlen gerichteten Ehrgeiz nach dem Gießkannenprinzip ein höheres Bildungs-System schaffen wollte, das in den verschiedenen Disziplinen aber nur Scheuklappen-Forscher ausbildet, da ein Einzelner gar nicht mehr im Stande ist das weite Spektrum der heutigen Wissenschaftsfächer in ihrer Gesamtheit zu erfassen.

Der letzte Allround-Forscher Einstein fühlte sich mit seiner Relativitäts-Theorie schon unsicher, aber ging mutig weiter mit cleveren Hypothesen, die letztlich ungeachtet menschlicher Erkenntnisfähigkeiten zur Urknall-Berechnung führten.

Mit der Mathematik hat man in der Physik das Dimensionssystem geschaffen.-
Leider können wir Menschen mit unseren fünf Sinnen manchmal diese Systeme nicht erfassen.
Z.B. können wir mit geschlossenen Augen und ohne Gehör nicht die Geschwindigkeit erkennen, mit der wir uns bewegen, und nicht die fortlaufende Zeit schätzen.---
Cicero war wohl einer der ersten, vielleicht auch der letzte, der eine unverbindliche Popularphilosophie für den gesunden Menschenverstand darzustellen versuchte.-------
Sankt Lorenz Strom-Eisschollenwarn-Flieger fliegen lieber so nah wie möglich über den Strom, um mit eigenen Augen (Ferngläser) An- beziehungsweise Voraussagen für den Schiffsverkehr machen zu können, statt mit Hightechgeräten aus größerer Ferne.--
Während der letzten Nanga Parbat–Besteigung wurde deutlich, wie begrenzt unsere Hightech Möglichkeiten sind. Schon in 6000 m Höhe ist durch den abnehmenden Luftdruck die Flugfähigkeit eines Hubschraubers sehr begrenzt, s. auch der kürzliche Beinahegau der Quantas 747.------ Höchstens bis 4500 m ü.M. ist der Mensch dauerhaft lebensfähig.

Mit philosophischer Fantasie kann man sich vorstellen, dass in jedem Atom ein ganzes Universum kreist,- oder unser Universum nur ein Atom in einer anderen Welt ist.---

Wir müssen eine Trennung vornehmen zwischen erkennbarer (zweifelsfrei zu unterscheidender und wahrnehmbarer) und heuristischer Wissenschaft, oder vielleicht könnte man auch sagen zwischen realistischer und euphorischer Wissenschaft.
- Schwarze Löcher? Was ist außerhalb des sich ausweitenden Urknall-Universums? -
Da wir keinerlei reale Kenntnisse über die physikalischen Medien im Makrokosmos außerhalb unseres Sonnensystems haben, ist es utopische Hypothese, Lichtjahre als Längenmaß im Urknalluniversum zu benutzen. Ebenso wie die Entdeckung des schnellsten Gestirns im ganzen Universum der deutschen Himmelsforscherin Stefanie Kommossa (Spiegel Nr 29/08,S.136).----------

Gk_(Geologie)

--Wie in der Atomphysik und der Astronomie sind auch in der Geologie die Grenzen unseres realen Wissens viel enger gezogen, als es uns Fach-Wissenschaftler weismachen wollen.
Voller Geheimnis ist noch immer das Innere der Erde.
Tief-Bohrungen kommen spätestens nach 12 km ins Stocken. Die restlichen 6300 km bis zum Erdmittelpunkt bleiben unerreichbar.
Wir kennen zwar ungefähr die Lage der großen Erdkrustenplatten unter dem Land und dem Meer aufgrund der Erdbeben-und Vulkantätigkeit an ihren Rändern, aber wir können so gut wie nichts vorhersagen über ihre zukünftigen Bewegungen.
Und alle unsere Vermutungen über Materie/Masse, Temperaturen und Vorgänge im Erdinneren unter den großen Platten sind reine Spekulation, ebenso wie alle Theorien im subatomaren und extrasolaren Bereich.---

Ebenso wissen wir viel zu wenig über die globalen Klima-Veränderungen, die sich in früheren Jahrtausenden auf der Erde ereignet haben, um daraus genaue Rückschlüsse auf die Auswirkungen in der Atmosphäre durch heutige Abgasemissionen ziehen zu können.
Unsere Politiker reden hier ein als global überlebenswichtig vorgetäuschtes Problem herbei, um von ihrer Luftschloß-Wachstum-Euphorie abzulenken, da in den alten Industrieländern infolge steigender Ölpreise schon eine Teuerungwelle und ein Rückgang des Durchschnitt-Real-einkommens eingetreten ist.
Zudem ist unklar, wie die tatsächlich ausgestoßene Abgasluft in Tonnen genau gemessen werden soll.-